Fortbildung des St. Marien-Hospitals "Zwänge haben wir doch Alle — ab wann wird es eine Störung?", Mi, 18.04.18, 17 Uhr, im Leopold-Hoesch-Museum Düren (Hoeschplatz 1, 52349 Düren)


17.00 Uhr Begrüßung und Einleitung in die Thematik
Dr. Stefan Grothe
Chefarzt des Sozialpädiatrischen Zentrums
St. Marien-Hospital Düren
Dr. Bodo Müller
Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie
St. Marien-Hospital Düren
17.15 Uhr Diagnostik und Therapie der Zwangsstörung bei Kindern und Jugendlichen
Prof. Dr. Christoph Wewetzer
Ärztlicher Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Klinikum Holweide, Köln
18.15 Uhr Vorgängerphänomene von Zwängen und Zwangsstörungen im Kleinkindalter
Dipl. Psych. Stephan Floß
Leitender Psychologe und stellvertretender Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums
St. Marien-Hospital Düren
19.00 Uhr Pause und kleiner Imbiss
19.30 Uhr Guanfacin als Behandlungsoption für Kinder mit ADHS und komorbider Tic- oder Zwangsstörung
Dr. Stefan Grothe, Chefarzt des Sozialpädiatrischen
Zentrums, St. Marien-Hospital Düren
19.45 Uhr Vorstellung einer Kasuistik
Dipl.-Psych. Barbara Seybold
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin
Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie
St. Marien-Hospital Düren
20.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Weitere Informationen und Anmeldung:
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
wer kennt ihn nicht den bangen Blick in die Wohnung zurück, verbunden mit der aufkeimenden Angst, die Kaffeemaschine oder der Herd könnten noch an sein? Die meisten von uns wissen auch, wie man sich fühlt, wenn man nicht nachsieht.
Genauso, wie es nicht „Menschen mit Angst“ und „Menschen ohne Angst“ gibt, sind auch Zwänge als ein Kontinuum möglicher Ausprägungen bei uns Menschen verteilt.
Ab wann werden Zwänge dann eine Störung? Diese Frage ist nicht nur schwer zu beantworten, sie ist auch sehr individuell. Es hängt sehr davon ab, wie sehr Zwänge Entfaltungsmöglichkeiten, Zufriedenheit und soziales Miteinander im Leben eines Menschen beeinträchtigen.
Sollte eine Zwangsstörung mit entsprechenden Einschränkungen der Lebensqualität vorliegen, wird es nach der Diagnosestellung interessant: Wie ist die Behandlung zu gestalten? Können Medikamente eine Änderung des eigenen Umgangs mit Zwängen ersetzen? Wie sehen moderne Behandlungsansätze aus?
Wir möchten in unserer diesjährigen gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums des St. Marien Hospitals das weite Spektrum von Zwangsstörungen beleuchten. Wir freuen uns sehr, hierfür u.a. einen ausgewiesenen Experten des Gebiets, Herrn Prof. Dr. Christoph Wewetzer, Ärztlicher Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Holweide in Köln, als Referenten gewonnen zu haben und freuen uns auf einen spannenden Nachmittag mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Stefan Grothe
Chefarzt Sozialpädiatrisches Zentrum und Neuropädiatrie

Dr. med. B. Müller
Ärztlicher Direktor
Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie

Archiv

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