Pressemitteilung


07.11.2016


St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich als lokales Traumazentrum rezertifiziert

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
07. November 2016

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich): Verantwortliche und Beteiligte des St. Elisabeth-Krankenhauses anlässlich der Rezertifizierung als lokales Traumazentrum

(2.776 Zeichen inkl. Leerzeichen)

St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich als lokales Traumazentrum rezertifiziert
Qualitätssicherung – Kriterien werden regelmäßig überprüft

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich wurde erfolgreich als lokales Traumazentrum rezertifiziert.
Als solches ist es zudem Mitglied im zertifizierten TraumaNetzwerk EURegio Aachen, in dem Kliniken aus Aachen, der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren und Heinsberg, aus Mönchengladbach und Maastricht vertreten sind. Beides hat zum Ziel, Schwerstverletzte schnell und bestmöglich zu behandeln.
Nach einem Unfall – zum Beispiel ein Sturz oder ein Zusammenstoß im Straßenverkehr -, bei dem Personen verletzt wurden, muss es schnell gehen: wie sind die Vitalparameter des Patienten, gibt es offensichtliche Verletzungen, was genau ist passiert. Um hier schnellstmöglich eine Diagnose erstellen zu können, um zügig die entsprechende Behandlung beginnen zu können, arbeiten die Ärzte und Pflegekräfte nach standardisierten Verfahren und in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst.
Diese Zusammenarbeit bzw. die festgelegten Abläufe sowie personelle, räumliche und apparative Voraussetzungen werden regelmäßig überprüft. Mit der Rezertifizierung hat das Jülicher Krankenhaus nun erneut die Anforderungen erfüllt, um schwer verletzte Patienten zu versorgen.
Am St. Elisabeth-Krankenhaus befindet sich ein Notarztstandort, der 24 Stunden am Tag besetzt ist.
Um kritische, lebensbedrohliche Situationen in kürzester Zeit einordnen und über die weitere Behandlung entscheiden zu können, wurden und werden die Ärzte und Pflegekräfte im Jülicher Krankenhaus nach dem ATLS (Advanced Trauma Life Support) und ATCN (Advanced Trauma Care for Nurses) Standard geschult. Auch die Rettungskräfte am Unfallort arbeiten nach diesem standardisierten Verfahren. Im Schockraum werden schwer verletzte Patienten in enger Zusammenarbeit mit der Chirurgie und der Anästhesie zunächst stabilisiert, dann erfolgt die weitere Diagnostik, z.B. Computertomografie oder Röntgendiagnostik.

Ziel des TraumaNetzwerks EURegio Aachen ist es darüber hinaus, die Unfallbetroffenen schnellstmöglich in das für ihre Verletzung passende Krankenhaus zu bringen. Welches das ist, hängt von der Art der Verletzung ab, aber auch davon, wie die Aufnahmekapazitäten eines Hauses zum Zeitpunkt der Anfrage sind. Vor allem bei Unfällen mit mehreren Verletzten spart dies Zeit und je schneller ein Unfallbetroffener behandelt wird, desto besser. Generell sollen die Patienten ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden. Ist dies nicht möglich, da ein Krankenhaus überfüllt ist oder keine Spezialabteilung für eine bestimmte Verletzung hat, wird der Verletzte regional oder überregional untergebracht. Auch die Zertifizierung des Netzwerks dient der Qualitätssicherung und wird regelmäßig überprüft.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
Sämtliche Pressefotos dieser Meldung (sofern vorhanden) stehen dem Empfänger honorarfrei zur Veröffentlichung im Zusammenhang mit den von der ctw veröffentlichten Themen zur Verfügung.


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