Pressemitteilung


23.01.2017


Neue Hauptfachabteilung im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich: Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
23. Januar 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© Silke Freyaldenhoven) v.l.: Assessor jur. Gábor Szük (Geschäftsführer), Dr. med. Klaus Hindrichs (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Chirurgie), Andreas Pieper (Chefarzt der Geriatrie und interdisziplinären Altersmedizin) und Jens Hauschild (Kfm. Direktor)

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Neue Hauptfachabteilung im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich: Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin
Weichen schon früh gelegt – Qualitätssiegel Geriatrie – zertifiziert als Alterstraumazentrum DGU

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich verfügt über eine neue Hauptfachabteilung Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin mit 20 Betten, die unter Leitung von Herrn Chefarzt Andreas Pieper, Facharzt für Innere Medizin, Klinische Geriatrie, steht. „Wir sind froh und stolz, die neue Abteilung einzurichten“, erklärt Assessor jur. Gábor Szük, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw).
Im Rahmen der Krankenhausplanung Nordrhein-Westfalen ist dem Haus die neue Fachabteilung zuerkannt worden. „Wir sind dafür in Vorleistung getreten“, erläutert Szük. Seit Oktober 2013 wurde die geriatrische Versorgungseinheit mit einem umfassenden altersmedizinischen Behandlungskonzept betrieben. Es ist ein ganzheitlicher, medizinisch-therapeutischer Ansatz für die Behandlung des kranken, alten Menschen. Kontinuierlich wurden die strukturellen Voraussetzungen für eine geriatrische Versorgungseinheit personell und räumlich ausgebaut umgesetzt. 2015 hat das St. Elisabeth-Krankenhaus die Zertifizierung für das Qualitätssiegel Geriatrie für Akuteinrichtungen erfolgreich bestanden. Es bescheinigt den Patienten und ihren Angehörigen eine qualitätsorientierte geriatrische Versorgung. Ziel ist es, die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, möglichst weitgehend zu erhalten oder wiederherzustellen sowie Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu mindern und die Patienten schnellstmöglich zu mobilisieren, um die Lebensqualität zu erhalten. 2016 wurde das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich als Alterstraumazentrum DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) zertifiziert. Ziel ist eine individuell angepasste Behandlung, die sowohl die notwendige chirurgische Versorgung als auch die altersmedizinischen Aspekte der Behandlung und die frühzeitige Rehabilitation umfasst.
Andreas Pieper hat die geriatrische Versorgungsstation S1 und damit das Leistungsspektrum der neuen Fachabteilung Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin aufgebaut. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit war von Anfang an zentral, wie auch Dr. med. Klaus Hindrichs, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie und ärztlicher Direktor hervorhebt. Die Fachkenntnis der einzelnen Mitarbeiter ist von großer Bedeutung. Die kurzen Wege in einem kleineren Haus wie es das St. Elisabeth-Krankenhaus ist, erleichtern die gute Zusammenarbeit.

Die Abteilung für Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin bietet folgende Leistungsbereiche an:
fachärztliche Behandlung durch speziell aus- und fortgebildete Ärzte/Geriater, aktivierend-therapeutische Pflege durch Pflegekräfte mit besonderen Qualifikationen, physiotherapeutische, ergotherapeutische und logopädische Behandlung, intensive Betreuung durch den Krankenhaussozialdienst, Ernährungsberatung, Rollatorsicherheitstraining. Berücksichtigt werden individuelle familiäre, soziale und lebensgeschichtliche Aspekte der Patienten im höheren Lebensalter.
Gründe für einen stationären Krankenhausaufenthalt sind Akuterkrankungen wie beispielsweise schwere Infektionen, Schlaganfälle, Stürze, Herz-Kreislauferkrankungen, schwere Schmerzzustände und drohende Immobilität.
Die Abteilung für Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich ist die zweite geriatrische Fachabteilung im Kreis Düren neben der am St. Marien-Hospital in Düren-Birkesdorf.

Hintergrund:
Geriatrie die Lehre von den Krankheiten des alten Menschen, deren Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation und Vorbeugung. Im Alter leiden Patienten an typischen, oft und meist gleichzeitig auftretenden Gesundheitsstörungen, der sogenannten Multimorbidität.
Die Beschwerden der Patienten werden zu geriatrietypischen Syndromen zusammengefasst. Diese beinhaltet unter anderem Immobilität, Sturzneigung und Schwindel, Inkontinenz, Fehl- und Mangelernährung, Depression, Angststörung, kognitive Defizite, chronische Schmerzen, Gebrechlichkeit, Seh- oder Hörbehinderung, Medikationsproblem und vieles mehr. Ziel der geriatrischen Behandlung ist die der Selbstständigkeit Patienten im Alltag zu erhalten und Pflegebedürftigkeit zu verhindern. Anhand festgelegter Kriterien ermitteln die Fachärzte wo Unterstützung des Patienten notwendig ist, um nicht dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen zu sein: bei Essen und Trinken, Baden und Duschen, Körperpflege, An- und Auskleiden, Stuhlkontrolle, Urinkontrolle, Toilettenbenutzung, Bett- und Stuhltransfer, Mobilität, Treppensteigen.

Weitere Informationen:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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