Pressemitteilung


02.06.2017


Arjan Mullahi, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich, informierte in Hückelhoven über künstliche Kniegelenke nach Maß

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
02. Juni 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© Marlies Jansen) v.l.: Chefarzt Arjan Mullahi und Oberarzt Thorsten Repas aus der Abteilung für Chirurgie des Linnicher Krankenhauses

(1.945 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Arjan Mullahi, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich, informierte in Hückelhoven über künstliche Kniegelenke nach Maß
Gute Erfahrungen im Linnicher Krankenhaus mit individuell angefertigten Endoprothesen

Arjan Mullahi, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie mit Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich informierte Interessierte in Hückelhoven über künstliche maßangefertigte Kniegelenke. Er erklärte die Behandlung mit künstlichen Knieendoprothesen am St. Josef-Krankenhaus und welche Erkrankungen dazu führen können, dass ein neues Gelenk erforderlich ist. Neben den Standardprothesen ist es möglich, ein patientenindividuelles Implantat einzusetzen. Wann das möglich ist, dafür brachte Mullahi Beispiele.
Dies ist etwa der Fall, wenn die Bänder erhalten sind. Dann wird ein patientenindividuelles Kniegelenk, eine sogenannte Individualendoprothese, zusammen mit dem dazu gehörigen OP-Instrumentarium vor der Operation für jeden Patienten anhand einer Computertomografie-Untersuchung mit Hilfe von 3D-Druckern maßgenau angefertigt. Die verbesserte Passform kann anschließend knochensparender eingesetzt werden. Dies ist schonender für den Patienten. Er muss allerdings eine längere Wartezeit bis zum OP-Termin in Kauf nehmen, da die Herstellung nach Maß etwa sechs Wochen dauert.
Ein häufiger Grund, warum Betroffene ein künstliches Kniegelenk brauchen, ist, dass sie unter Arthrose leiden, also Gelenkverschleiß. Ursachen dafür sind zum Beispiel das Alter, Überbelastung, Fehlstellungen wie X- oder O-Beine oder frühere Verletzungen. Auch eine erbliche Belastung kann eine Rolle spielen. Arthrose ist nicht heilbar. Zunächst versuchen die Ärzte, das Fortschreiten zu verlangsamen. Wenn Physiotherapie, Medikamente oder Punktionen nicht (mehr) helfen, wird operiert. Ein Knieimplantat dient dann dazu, die Lebensqualität, aber unter Umständen auch die Arbeitsfähigkeit, zu erhalten.
Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
Sämtliche Pressefotos dieser Meldung (sofern vorhanden) stehen dem Empfänger honorarfrei zur Veröffentlichung im Zusammenhang mit den von der ctw veröffentlichten Themen zur Verfügung.


Pressematerial downloaden: