Pressemitteilung


14.06.2017


St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich erhält Zertifikat des Westdeutschen Darm-Centrums

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
14. Juni 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Bei der Zertifikatsübergabe: Dr. med. Christoph Walter (Chefarzt Innere Medizin), Johannes Kuth (Oberarzt Innere Medizin), Jens Hauschild (Kfm. Direktor), Dr. Mike Meyer vom WDC, Ernst Walter von Malottki (Oberarzt Chirurgie), Dr. med. Klaus Hindrichs (Chefarzt Chirurgie) und Nicole Kalisch (Qualitätsmanagementbeauftragte und klinische Risikomanagerin)

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St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich erhält Zertifikat des Westdeutschen Darm-Centrums
Alle Fälle von Dickdarmkrebserkrankungen werden gemeldet und mit anderen Kliniken verglichen – Verbesserung der Behandlung

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich ist Mitglied im Westdeutschen Darm-Centrum (WDC), um die Behandlung von Darmkrebs, die Diagnostik und Nachsorge der Patienten zu verbessern. Dazu werden Daten anonymisiert zur Verfügung gestellt, die mit anderen Kliniken, die Mitglied im WDC sind, verglichen werden. So können Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt werden. Als Mitglied erhielt das Jülicher Krankenhaus dafür ein Zertifikat von Dr. Mike Meyer, Projektmanager im Deutschen Onkologie Centrum, zu dem das WDC gehört.
Der Vergleich mit anderen Krankenhäusern führt dazu, dass die Beteiligten Verbesserungspotenziale
erkennen und die Therapie optimieren können. Wichtige Kriterien sind zum Beispiel, ob Erstoperationen mit Entfernung von mindestens 12 Lymphknoten durchgeführt werden können, damit eine bessere Aussage zum Tumorstadium möglich ist und die Heilungsaussichten besser sind, oder ob Revisionsoperation notwendig sind. Hier erreicht das Jülicher Krankenhaus für den Berichtszeitraum 1. Halbjahr 2016 bereits sehr gute Ergebnisse.
Darmkrebs ist bei Frauen und bei Männern eine häufige Tumorart. Das Risiko einer Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter an. Darmkrebs entsteht häufig aus Darmpolypen, die bei einer Darmspiegelung bereits entfernt werden können, bevor die Zellen bösartig entarten. Hat der Krebs sich bereits entwickelt, verbessern sich die Heilungschancen, wenn der Tumor vollständig entfernt werden kann.
„Wir erfassen die Ergebnisse und Daten der Darmkrebsbehandlungen im Netzwerk im ambulanten und stationären Bereich, um die ergebnisorientierten Behandlungsabläufe durch einen überregionalen Vergleich der Leistungserbringer zu verbessern und möchten die Behandlungsqualität transparent darstellen“, erklärt Dr. med. Klaus Hindrichs, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie und ärztlicher Direktor im St. Elisabeth-Krankenhaus sowie hausinterner Zentrumsleiter.
Wichtig ist auch in diesem Bereich die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Jülicher Krankenhaus. Wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung sind die regelmäßig stattfindenden, in Jülich etablierten Tumorkonferenzen, in denen die Fachärzte die Patientenfälle mit therapeutischen Entscheidungen fachabteilungsübergreifend/ interdisziplinär besprechen. Die verantwortlichen Fachärzte in der Inneren Medizin/Gastroenterologie sind Chefarzt Dr. med. Christoph Walter und der leitende Oberarzt Dr. med. Johannes Kuth. Verantwortlich für die Dateneingabe ist Ernst Walter von Malottki, Oberarzt der chirurgischen Abteilung. Koordinatorin und Ansprechpartnerin für das WDC ist zudem Nicola Kalisch, Qualitätsmanagementbeauftragte und klinische Risikomanagerin.
Die Patienten werden über die Erfassung anhand eines standardisierten Informationsbogens aufgeklärt.


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