Pressemitteilung


14.07.2017


Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesie im St. Augustinus Krankenhaus

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus
14. Juli 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Dr. med. Jörn Hillekamp (Ärztlicher Direktor), Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen (neuer Chefarzt der Anästhesie), Renardo Schiffer (Geschäftsführer St. Augustinus Krankenhaus), Helga Conzen (3. stellv. Landrätin), Thomas Floßdorf (2. stellv. Bürgermeister) und Dipl.-Kfm. Bernd Koch (ctw-Geschäftsführer

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Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesie im St. Augustinus Krankenhaus
„Patientenzufriedenheit – darauf kommt es an“ - Einführung vor geladenen Gästen

Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Spezielle Intensivmedizin, ist der neue Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie im St. Augustinus Krankenhaus Düren-Lendersdorf. Bei seiner Einführung begrüßte Diplom-Kaufmann Bernd Koch, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw), die geladenen Gäste, darunter Helga Conzen als Stellvertreterin des Kreis Dürener Landrats Wolfgang Spelthahn und Thomas Floßdorf als Stellvertreter von Dürens Bürgermeister Paul Larue. Weitere Politiker, Vertreter der Krankenkassen, anderer Krankenhäuser waren der Einladung gefolgt, ebenso die Familie von Dr. Huppertz-Thyssen und ehemalige Weggefährten und Vorgesetzte. Ein Dank ging an Dr. Huppertz-Thyssens Vorgänger, Dr. med. Matthias Imdahl, der in den Ruhestand gegangen ist, bevor Koch den Werdegang des neuen Chefarztes und seine zahlreiche Qualifikationen vorstellte. Anschließend überbrachte Helga Conzen herzliche Grüße des Landrats und, nach Absprache mit Herrn Floßdorf, auch die des Bürgermeisters und der Bürger. Nach der Vorstellung Dr. Huppertz-Thyssens durch Herrn Koch, ist sie sicher, dass „die sich in Ihre Hände begeben, gut aufgehoben sind“, und wünschte, dass er „uns allen“ noch lange erhalten bleibe.
Dr. Huppertz-Thyssen dankte anschließend zahlreichen seiner ehemaligen Lehrer oder Vorgesetzten und seinen Eltern und seiner Familie und stellte den anwesenden Gästen sein Arbeitsgebiet mit den vier Säulen Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie vor. Dabei ging er auf Veränderungen ein, die das Fachgebiet in der Vergangenheit erfuhr. „Zu viel Krankenhaus macht krank, wurde in den letzten 20 Jahren herausgefunden“, so der Mediziner, weshalb der Anästhesist mitwirkt, den Patienten so schnell wie möglich dem normalen Leben zuzuführen und nach Hause zu entlassen. „Patientenzufriedenheit – darauf kommt es an“, sagte er, und deshalb dienen auch seinen Neuerungen diesem Ziel. Zum Beispiel die Möglichkeiten der Delegation unter Aufsicht an die Fachpfleger/-innen, um die Arbeitsbedingungen aller Beteiligten zum Wohle der Patienten zu verbessern. Die anästhesiologische Beratung der Neurologen und Internisten steht zudem im St. Augustinus Krankenhaus in den Startlöchern. Gemeinsame Standards zu Antibiotikatherapien, die es im Bereich Anästhesiologie bereits gibt, werden für die Intensivmedizin entwickelt. Die interprofessionelle Zusammenarbeit ist Huppertz-Thyssen ein wichtiges Anliegen, etwa in Form von regelmäßigen gemeinsamen Visiten mit Ergotherapeuten, Logopäden und Pflegepersonal. Ethik ist ebenfalls ein zentrales Thema, weshalb es gemeinsam mit der Seelsorge und dem Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrum (ISPZ) am Lendersdorfer Krankenhaus ein Leitbild für die Intensivstation geben soll unter der Fragestellung, was nötig, was möglich ist.

Akutschmerzkarten sollen eine Selbsteinschätzung über Schmerzen ermöglichen, sodass sich Patienten im Rahmen der Behandlung Schmerzmedikamente selbst verabreichen können, ohne überzudosieren, mit sogenannten Schmerzpumpen. Dr. Huppertz-Thyssen ging zudem auf weitere Tätigkeitsfelder des Anästhesiologen ein: Transfusionsmedizin, Hygiene, OP-Koordination / OP-Management und ärztliches Qualitätsmanagement. Ein neuer Bereich ist zudem die Sonografie, die die Anästhesisten für sich entdeckt hätten: Dazu gehört zum Beispiel die anästhesie-fokussierte Sonografie, (schwierige) intravasale Katheteranlagen oder die Lungensonografie auf der Intensivstation.

Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen wurde in Aachen geboren, ging dort zur Schule und studierte Humanmedizin an der RWTH Aachen. Seine Assistenzarztzeit absolvierte er ebenfalls in Aachen und
arbeitete dort zudem als Facharzt, bevor er 2004 nach Düren ins St. Marien-Hospital in Birkesdorf wechselte. Neben seiner Tätigkeit als Facharzt für Anästhesiologie war er des Weiteren ab 2006 dort OP-Koordinator. 2007 wurde er Leitender Oberarzt und ständiger Vertreter des Chefarztes und
stellvertretender ärztlicher Leiter der interdisziplinären Intensivstation. 2012 kam die Funktion des ständigen Stellvertreters des Ärztlichen Direktors im Bereich Krankenhaushygiene und Infektionsmanagement zu seinen Aufgaben hinzu.
2015 wechselte er nach Münster: als Facharzt und wissenschaftlicher Assistent an der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Münster und Oberarztvertretung in diversen Bereichen. Im Oktober des gleichen Jahres begann er als Leitender Oberarzt des Zentrums für Anästhesiologie, Intensiv-Medizin und Schmerztherapie am Klinikum Vest
mit Standorten in Recklinghausen und Marl. Er übernahm die ärztliche Bereichsleitung Intensivmedizin und Akutschmerztherapie.
Zahlreiche Qualifikationen zeichnen Dr. Huppertz-Thyssen aus. Er promovierte an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms Universität Münster und absolvierte das Master- Fernstudium zum Master of Health Business Administration (MHBA) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er absolvierte das Modul „Telemedizin“, Kurse zum sogenannten ATLS- und PHTLS- Provider für die Notfallversorgung: Schockraummanagement von Traumapatienten und präklinisch optimale Versorgung des Traumapatienten. Er ist Antibiotic-Stewardship-Experte (ABS) der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene für eine rationale Antiinfektivaverordnung
Er besitzt die Fachkunde Arzt im Rettungsdienst, absolvierte den Basiskurs „Palliativmedizin, erhielt die Qualifikation zum Transfusionsverantwortlichen/-beauftragten, nahm an der Ausbildung zum internen Auditor der Deutschen Gesellschaft für Qualität teil und bekam das Zertifikat „Hygienebeauftragter Arzt“ (Robert-Koch-Institut). Auch Lehrtätigkeiten übernahm er regelmäßig an seinen Standorten. Er ist Mitglied in verschiedenen Fachgesellschaften im Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Professor Dr. med. Hans-Georg Bone, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Vest (Recklinghausen und Marl) und ehemaliger Vorgesetzter von Dr. Huppertz-Thyssen sagte in seinem Grußwort, dass es dem Krankenhaus gelungen sei, Dr. Huppertz-Thyssen mit guten Grünen abzuwerben. Das gleiche sei ihm vor zwei Jahren gelungen. Er freue sich, wenn ein Mitarbeiter Chefarzt wird, es sei eine „Ehrung für ihn und für mich“. Er habe auch keinen Zweifel, dass Dr. Huppertz-Thyssen die neuen zusätzlichen Aufgaben, die er als Chefarzt habe – in Gremien oder im Personalmanagement – neben den handwerklichen, medizinischen Fähigkeiten hervorragend meistern werde. Er richtete Grüße von weiteren Weggefährten aus und wünschte – aus dem Ruhrgebiet – Glück auf.
Dr. med. Jörn Hillekamp, ärztlicher Direktor des St. Augustinus Krankenhauses, nannte Dr. Huppertz-Thyssen anschließenden jemanden, „der brennt“ und wünschte, dass das so bleibt. Die Neuerungen brächten das Krankenhaus nach vorne.
Zuvor hatte er ebenfalls Grüße an Vorgänger Dr. Imdahl ausgesprochen und der Abteilung für Anästhesiologie gedankt, die während des Übergangs eigenverantwortlich und kompetent gearbeitet habe.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Abteilung Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des St. Augustinus Krankenhauses betreuen die operativ und diagnostisch zu versorgenden Patienten, die ein Anästhesieverfahren ambulant oder stationär benötigen. Dabei kommen alle modernen Anästhesieverfahren zum Einsatz, bei Patientinnen und Patienten aller Alters- und Risikostufen. Vor jeder Narkose erfolgt eine gründliche Untersuchung und Beratung, um den Patienten eine möglichst angstfreie und stressarme Narkose zu ermöglichen.
Zum Arbeitsgebiet der Anästhesieabteilung gehören außerdem die interdisziplinäre Intensivstation, ein Präoperatives Zentrum (POZ) zur Vorbereitung und Aufklärung der Patienten vor den operativen Eingriffen, ein Akutschmerzdienst für die operierten Patienten, eine Schmerzambulanz zur ambulanten Behandlung von Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen und die konsiliarische Tätigkeit im Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrum (ISPZ).

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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