Pressemitteilung


05.04.2018


Ausstellung „Gesichter der Sucht – Ansichten der Sucht“ in Kooperation mit der LVR-Klinik Düren im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
05. April 2018

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Frau Carina Cremer (Sozialarbeiterin LVR-Klinik Düren), Frau Dr. Antje Niedersteberg (Chefärztin der Abteilung zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen, LVR-Klinik Düren) und Frau Nadja Trowski-Muckenheim (Pflegedirektorin im Jülicher Krankenhaus)

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Ausstellung „Gesichter der Sucht – Ansichten der Sucht“ in Kooperation mit der LVR-Klinik Düren im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich zeigt die Ausstellung „Gesichter der Sucht – Ansichten der Sucht“. Die LVR-Klinik Düren hat die 15 großformatigen Informationstafeln konzipiert, die nun im Foyer des Jülicher Krankenhauses ausgestellt sind.
Zu der Eröffnung der Ausstellung kamen Frau Nadja Trowski-Muckenheim (Pflegedirektorin im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich), Dr. Antje Niedersteberg, Chefärztin der Abteilung für die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen und Sozialarbeiterin Carina Cremer aus der LVR-Klinik Düren zusammen.
Die Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw) mit ihren Einrichtungen und die LVR-Klinik Düren kooperieren bereits seit einigen Jahren auf verschiedenen Ebenen. Mit der Ausstellung „Gesichter der Sucht – Ansichten der Sucht“ möchten sie an häufig frequentierten Orten möglichst viele Menschen erreichen. Im St. Elisabeth-Krankenhaus in Jülich können Patientinnen und Patienten, die Besucher und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugleich angesprochen werden. Der Vorstand der LVR-Klinik Düren sowie die ctw-Geschäftsführung wünschen sich stattliche Besucherzahlen, da durch fundierte Präventionsarbeit Leid und Unheil verhindert werden können.

Alkohol gilt als gesellschaftlich anerkannte Droge Nummer 1. Jedoch gerät ein gesundes Maß schnell aus den Augen und die Abhängigkeit schleicht sich ein. Früher sprach man bei Alkoholismus von Charakterschwäche, heute wissen Experten: Bei längerem Konsum einer Substanz bildet sich im Gehirn unweigerlich und automatisch ein so genanntes „Suchtgedächtnis“. Abhängig wird aber nur, wer trinkt, um positive Effekte wie Euphorie zu erreichen oder wer negative Effekte wie Angst oder Stress vermeiden will. Die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland ist innerhalb weniger Jahre deutlich gestiegen - auf rund 1,8 Millionen.

Neben dem Alkohol können weitere Substanzen und Verhaltensweisen den Menschen süchtig werden lassen - Nikotin, Tabletten, Drogen, übermäßiger PC- bzw. Internetgebrauch zählen dazu.
Prävention ist das Gebot im Angesicht alarmierender Zahlen, Aufklärung tut not.

Mit der Ausstellung im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich endet zugleich diese Wanderausstellung, die nun in allen ctw-Krankenhäusern zahlreiche Interessierte angesprochen und informiert hat.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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