Pressemitteilung


16.05.2018


Großes Interesse an schneller Genesung nach Hüft- oder Knie-Prothese im St. Augustinus Krankenhaus

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus Düren
16. Mai 2018

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Dr. med. Thomas Kruppa (Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie), Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen (Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Akutschmerztherapie, Fachserviceleiterin Medizinische Versorgung. AOK Rheinland/Hamburg, Alexander Neffgen, Leiter der Abteilung für Physiotherapie, Dr. med. Jörn Hillekamp, Leitender Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Großes Interesse an schneller Genesung nach Hüft- oder Knie-Prothese im St. Augustinus Krankenhaus
Gut besuchter Infoabend – Publikum erhält Informationen aus verschiedenen Abteilungen

Im St. Augustinus Krankenhaus sind Patienten, die einen Gelenkersatz bekommen haben, schon wenige Stunden nach der Operation wieder auf den Beinen. So lautet das Fazit des Infoabends zum Thema „Schnell und sicher wieder fit nach einer Hüft- oder Knieprothese mit dem „Rapid Recovery Programm“, den die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg veranstaltet hatte.
Dr. med. Jörn Hillekamp, Leitender Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Thomas Kruppa, Oberarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Akutschmerztherapie, und Herr Alexander Neffgen, Leiter der Abteilung für Physiotherapie, stellten die interdisziplinäre Zusammenarbeit vor, die Kernstück des „Rapid Recovery-Programms“ ist. Es ist ein auf wissenschaftlicher Basis entwickeltes und bereits vielfach in der Praxis erprobtes Versorgungskonzept für die Patienten, die in der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Augustinus Krankenhauses einen künstlichen Gelenkersatz erhalten. Die Spezialisten des Lendersdorfer Krankenhauses behandeln nach Möglichkeit alle Knie-/ Hüftpatienten (Gelenkersatz) nach diesem Konzept. Ziel des Programms ist die rasche Genesung und sichere Heilung nach einer Hüft-, und/oder Kniegelenkersatzoperation.
Wie kann ich mich am besten auf meine Operation vorbereiten? Was erwartet mich während der Operation? Wann werde ich nach der Operation wieder fit sein? Worauf muss ich achten, wenn ich nach dem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause komme? Im St. Augustinus Krankenhaus sorgt das interdisziplinäre Behandlungsteam für die Beantwortung dieser und weiterer Fragen bereits rechtzeitig vor der Operation.
„Um bestmöglich auf den bevorstehenden operativen Eingriff vorbereitet zu sein, nehmen unsere Gelenkersatzpatienten an der sogenannten Patientenschule teil. Dort lernen sie das gesamte multidisziplinäre Team, Operateur, Narkosearzt, Physiotherapeuten und Pflegekräfte kennen und bekommen erklärt, was vor, während und nach der Operation auf sie zukommt. Zudem erhalten sie auch umfassendes Informationsmaterial, das sie mit nach Hause nehmen können", erklärt Dr. Kruppa. Zu dieser Vorbereitung gehört auch, dass der Patient bestimmte Übungen lernt, die er schon während der Wartezeit zu Hause in Eigenregie durchführen kann. Die Patientenschule wird sehr gut angenommen und hat von den Patienten die Schulnote „Sehr gut“ erhalten.
"Je aufgeklärter der Patient ist, umso besser ist die Nachbehandlung", ergänzt Dr. Hillekamp. "Ohne Vorinformation kann der Patient nicht einschätzen, ob Schmerzen oder ein Bluterguss am operierten Gelenk bedenklich sind oder nicht. Patienten haben weniger Sorgen und Ängste wenn man sie vorher aufklärt. Beim Rapid Recovery Programm ist der Patient ein aktiver Partner im Behandlungsprozess.“
Für die Operation wird der Patient in der Regel am Vortag des Eingriffs stationär aufgenommen. Alle Voruntersuchungen sind zu diesem Zeitpunkt bereits gemacht. Die Patienten können somit gut vorbereitet und entspannt in die Operation gehen und sich auch schon die Zeit danach einstellen. Während der Operation achten die Ärzte darauf, sehr muskel- und weichteilschonend zu operieren. „Wir betäuben das Gelenk mit einem lokalen Schmerzmittel. Das ermöglicht es unseren Patienten, bereits innerhalb von 4-6 Stunden nach der Operation sehr schmerzarm mit der Unterstützung von Pflegekräften und Krankengymnasten wieder aufzustehen und selbst zur Toilette zu gehen. Auch essen und trinken können die Patienten bereits zwei Stunden nach dem Eingriff, so dass sie sich für das Aufstehen in einem bestmöglichen körperlichen Zustand befinden", sagt Dr. Huppertz-Thyssen.
Ein wichtiger Baustein im Rapid Recovery Programm ist die rasche Mobilisierung der Patienten. "Denn Immobilität macht krank, die frühe Mobilisation der Patienten reduziert Komplikationsraten“, so der Leiter der Physiotherapie, Alexander Neffgen.
So zeichnen ein genau festgelegter Behandlungsplan und standardisierte Abläufe, die dem neuesten medizinischen Stand entsprechen und alle Aspekte des Behandlungsweges abbilden, das erprobte Versorgungskonzept „Rapid Recovery“ aus. Die einzelnen Behandlungsschritte der beteiligten Fachgruppen sind so auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Auch die Entlassung aus dem Krankenhaus wird bereits vor der Aufnahme ins Krankenhaus gemeinsam mit allen beteiligten Fachgruppen organisiert.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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