Pressemitteilung


28.03.2017


Zahl der Gewebespenden steigt: Einrichtungen der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) im Kreis Düren unterstützen wichtige Arbeit

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus
28. März 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Fotos (© K. Erdem): Renardo Schiffer (Geschäftsführer St. Augustinus Krankenhaus Düren) und Martina Thiebes (Koordinatorin DGFG)

(3.230 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Zahl der Gewebespenden steigt: Einrichtungen der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) im Kreis Düren unterstützen wichtige Arbeit
Zahl der Augenhornhautspender in 2016 fast verdoppelt - Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation koordiniert im St. Augustinus Krankenhaus Düren

Die Zahl der Gewebespender im Netzwerk der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) ist 2016 um 12,1 Prozent angestiegen, wie die Gesellschaft mitteilt. Auch in den vier NRW-Krankenhäusern der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) – St. Augustinus Krankenhaus Düren-Lendersdorf, St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf, St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich, St. Josef-Krankenhaus Linnich – konnten mehr Augenhornhautspender gewonnen werden: Ihre Zahl hat sich dort 2016 fast verdoppelt. 73 Menschen haben nach ihrem Tod ihre Augenhornhäute gespendet. Im Vorjahr waren es 39.
Insgesamt 2.341 Menschen haben bundesweit laut den Angaben der DGFG mit einer Augenhornhautspende, aber auch mit Herzklappen oder Blutgefäßen anderen Menschen geholfen. Die DGFG hat im Ganzen 4.053 Gewebetransplantate an Patienten vermittelt.
Die ctw kooperiert seit mehr als drei Jahren mit der DGFG. Deren Mitarbeiterin Martina Thiebes koordiniert im St. Augustinus Krankenhaus Düren die Gewebespenden in den Einrichtungen der Caritas Trägergesellschaft West und hält Kontakt zu den Transplantationsbeauftragten. Außerdem steht sie in engem Kontakt mit den Ärzten und Angehörigen. Sie klärt, ob eine Gewebespende in Frage kommt und ob die Einwilligung des Verstorbenen oder der Angehörigen vorliegt. Sie organisiert, begleitet und realisiert den Gewebespendeprozess.
„Als Krankenhaus sehen wir uns in der Verantwortung, dabei zu unterstützen, wenn anderen Menschen geholfen werden kann“, erklärt Renardo Schiffer, Geschäftsführer des St. Augustinus Krankenhauses Düren.
Zu den möglichen Gewebespenden gehören Augenhornhäute, Herzklappen, Blutgefäße, Knochen und Haut. Gewebespenden sind noch bis zu drei Tage nach Todeseintritt möglich. Es gibt keine Altersbegrenzung für Gewebespenden und ein Großteil der im Krankenhaus Verstorbenen kann Gewebe spenden (etwa 80 Prozent). In sogenannten Gewebebanken wird das Zellgewebe anschließend aufbereitet, sodass es transplantiert werden kann. Untersuchungen gewährleisten, dass keine Erreger oder Erkrankungen übertragen werden.
War ein verstorbener Patient beziehungsweise seine Angehörigen mit der Gewebespende einverstanden und es stellt sich später heraus, dass das Gewebe für eine Transplantation ungeeignet ist, gelangt es, vorbehaltlich der Einwilligung des Verstorbenen oder der Angehörigen, in die Forschung.

Die DGFG ist nach eigenen Angaben eine unabhängige, gemeinnützige Gesellschaft, die seit 1997 die Gewebespende und -transplantation in Deutschland fördert. Jede medizinische Einrichtung in Deutschland kann Gewebe von der DGFG beziehen. Gesellschafter sind vier Universitäten – Anstalten des öffentlichen Rechts: das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, das Universitätsklinikum Leipzig, die Medizinische Hochschule Hannover sowie die Universitätsmedizin Rostock. Für nähere Informationen steht die DGFG unter der Rufnummer 0511 56355930 oder Martina Thiebes unter 02421 599-382 gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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