Pressemitteilung


14.06.2017


Fortbildung des St. Marien-Hospitals und der ctw-Akademie widmet sich dem gesunden Schlaf von Kindern und Jugendlichen

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf
14. Juni 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Dr. med. Dirk Mundt (Chefarzt der Sozialpädiatrie im St. Marien-Hospital Düren), Dr. med. Alfred Hubert Wiater (Chefarzt der Kinderklinik und Ärztlicher Direktor Krankenhaus Porz am Rhein, Köln, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Lehrbeauftragter der Universität zu Köln und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgruppe Pädiatrie der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin), Dr. med. Stefan Grothe (Leitender Oberarzt der Sozialpädiatrie im St. Marien-Hospital) und Dr. med. Bodo Müller (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im St. Marien-Hospital)

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Fortbildung des St. Marien-Hospitals und der ctw-Akademie widmet sich dem gesunden Schlaf von Kindern und Jugendlichen
Kinder- und Jugendpsychiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum luden ein – Experten informierten

Auf großes Interesse stieß wieder die Fortbildung der Abteilungen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) im St. Marien-Hospital, zu der Dr. med. Bodo Müller, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, und Dr. med. Dirk Mundt, Chefarzt von SPZ und Neuropädiatrie, eingeladen hatten. Diesmal ging es im Leopold-Hoesch-Museum, in dem diese Veranstaltung traditionell stattfindet, um das Thema Gesundheit und Schlaf oder Schlaf Dich gesund: Gesunder Schlaf für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Nach der Begrüßung und Einleitung in die Thematik durch Dr. Müller referierte der Experte Dr. med. Alfred Hubert Wiater über „Grundlagen zum Schlaf von Kindern und Jugendlichen, diagnostische und therapeutische Möglichkeiten“. Dr. Wiater ist Chefarzt der Kinderklinik und Ärztlicher Direktor Krankenhaus Porz am Rhein, Köln, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Lehrbeauftragter der Universität zu Köln und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgruppe Pädiatrie der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin.
Dr. med. Stefan Grothe, Leitender Oberarzt des SPZ am St. Marien-Hospital Düren, sprach anschließend zum Thema „Lernen rund um die Uhr - Hintergründe zur Thematik AD(H)S, Lernen und Schlaf“, bevor sich Dr. Müller zum Abschluss dem Thema „Erst schlaflos, dann krank – seelisch krank durch Schlafstörungen? Seelische Gesundheit und Schlaf“ widmete.
Gesunder Schlaf ist elementar für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung. Säuglinge müssen den Tag-Nacht-Wechsel bereits in den ersten Lebenswochen und -monaten lernen, sich darauf einstellen und regelmäßige Schlafenszeiten entwickeln. Dabei haben auch Kinder unterschiedlichen Schlafbedarf. Wann zum Beispiel der Mittagsschlaf nicht mehr nötig ist, ist individuell ganz verschieden.
Darüber hinaus stellen Schlafprobleme einen häufigen Grund für den Besuch beim Kinderarzt dar. Ein erholsamer Schlaf führt dazu, dass die Kinder am Tag ausgeschlafen, frisch und munter sind. Ist dies nicht der Fall, können Schlafstörungen vorliegen. Sind diese nicht organisch, können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, abends gut in den Schlaf zu finden: mit festen Ritualen und ohne die Sinne übermäßig mit Reizen zu überfordern.
Organische Ursachen wie Störungen in der Atmung oder Schnarchen müssen ärztlich behandelt werden. Auch im weiteren Verlauf der kindlichen Entwicklung und insbesondere in der Pubertät sind Schlafstörungen ein häufiges Phänomen. Dies kann unter Umständen die weitere Lebensspanne begleiten. Vor allem bei neuropädiatrischen und psychiatrischen Erkrankungen liegen zudem häufig begleitend Schlafstörungen vor, die ebenfalls ärztlich betreut werden.
Die Fortbildungen von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Sozialpädiatrischem Zentrum des St. Marien-Hospitals sprechen regelmäßig viele unterschiedliche Berufsgruppen, die mit der Betreuung von Kindern betraut sind, aber auch Eltern, an: Ärzte/Ärztinnen, Psychologen/Psychologinnen, Psychiater/Psychiaterinnen, Sozialpädagogen/-pädagoginnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindertageseinrichtungen und des Jugendamtes, Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer/Lehrerinnen. So entsteht auch ein reger Austausch untereinander, der sehr gut gepflegt wird.


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