Pressemitteilung


21.09.2017


Dietmar Nietan besucht St. Marien-Hospital und Seniorenzentrum Düren in Birkesdorf

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf
21. September 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Helene Stass, Dr. med. Bodo Müller, Menka Berres-Förster, Suitbert Dolfus, Dietmar Nietan, Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Michael Bartmann und Liesel Koschorreck

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Dietmar Nietan besucht St. Marien-Hospital und Seniorenzentrum Düren in Birkesdorf
Rahmenbedingungen verbessern, mehr gesellschaftliche Debatten

Dietmar Nietan, Mitglied des Bundestags und Bundesschatzmeister der SPD, hat das St. Marien-Hospital und das Seniorenzentrum Düren in Birkesdorf besucht. Gemeinsam mit den Dürener SPD-Politikern Liesel Koschorreck, Peter Koschorreck und Klaus Humme tauschte er sich zunächst im Gespräch aus mit Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw), Dr. med. Bodo Müller, Ärztlicher Direktor im St. Marien-Hospital und Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Michael Bartmann, Pflegedirektor, Menka Berres-Förster Leiterin des Pflegebildungszentrums, Suitbert Dolfus, Stellvertretender Leiter des Pflegebildungszentrums, und Helene Stass, Mitglied der Mitarbeitervertretung. Die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser und die Situation der Pflegekräfte führten dabei auch zum Thema Bildungssystem mit Bildungschancen, die nicht gleich verteilt seien.
Eine gesellschaftliche Debatte sei notwendig, erklärte Nietan: darüber, was uns eine gute Gesundheitsversorgung wert sei und über eine auskömmliche solidarische Finanzierung des Gesundheitssystems, also ob der Mut vorhanden sei, eine Bürgerversicherung einzuführen.
Nietan stellte die Frage, wie Krankenhäuser mehr Freiheit bekommen können, um ein eigenes Modell zu entwickeln und plädierte dafür, sie aus dem Korsett rauszuholen. Als Beispiel nannte er die vorhandene Infrastruktur, die auch für ambulante Behandlungen genutzt werden könnte.
Deutlich wurde aber auch, dass Rahmenbedingungen nicht stimmen. Wenn bei Steuerklasse 5 die Mehrarbeit nicht zu mehr und unter Umständen sogar zu weniger Gehalt führt, stockt niemand seine Arbeitszeit auf. Auch die Frage müsse beantwortet werden, warum Pflegekräfte nach einigen wenigen Jahren im Beruf wieder aussteigen.
Im Seniorenzentrum Düren schilderten Jennifer Krösin, Einrichtungsleitung, und Lydia Körner, Pflegedienstleitung, die Situation der stationären Pflegeeinrichtung, die mit den Pflegestärkungsgesetzen vor neuen Aufgaben steht. Die Knappheit des Personals wird spätestens in einigen Jahren zudem weitere Herausforderungen bereithalten.
Im Anschluss an dieses Gespräch beantwortete Nietan dann Fragen der Bewohner des Seniorenzentrums Düren bei Kaffee und Kuchen.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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