Pressemitteilung


13.12.2010


St. Marien-Hospital und St. Augustinus Krankenhaus sind Mitglied der Westdeutschen Darm-Centrum GmbH

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital Düren und das
St. Augustinus Krankenhaus Düren
13. Dezember 2010

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

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St. Marien-Hospital Düren und St. Augustinus Krankenhaus Düren sind Mitglied der Westdeutschen Darm-Centrum GmbH
Ergebnisqualität wird mit über 150 Kliniken in Deutschland verglichen

Nachdem bereits in den letzten Jahren alle Tumorpatienten des St. Augustinus Krankenhauses und des St. Marien-Hospitals Düren mit allen beteiligten Ärzten im Rahmen einer gemeinsamen, regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenz besprochen und ihre Therapie abgestimmt wurde, haben sich nunmehr das St. Marien-Hospital und das St. Augustinus Krankenhaus in Düren dem Westdeutschen Darmzentrum angeschlossen. Dies garantiert dem Patienten, dass die Ergebnisqualität dieses krankenhausübergreifenden Darmzentrums in Düren mit über 150 Kliniken in Deutschland verglichen werden kann. Ziel ist eine transparente Darstellung der gesamten Behandlung von der Diagnosestellung bis hin zur Tumornachsorge, die in allen Bereichen den aktuellen Therapieempfehlungen entspricht und höchstmögliche Qualität bietet.

Darmkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung in den westlichen Industrieländern. Die frühzeitige Diagnose, zum Beispiel im Rahmen einer Darmspiegelung, kann häufig die Vorstadien erkennen und erfolgreich Krebs vermeiden. Hat sich bereits Darmkrebs entwickelt, kann dieser in vielen Fällen erfolgreich dauerhaft behandelt werden. Die optimale Therapieplanung kann am besten in interdisziplinärem Gespräch zwischen den spezialisierten Chirurgen, den Gastroenterologen, den Onkologen und anderen Fachärzten (zum Beispiel Radiologe, Strahlentherapeut) erfolgen.

Die Mitgliedschaft im Westdeutschen Darm-Centrum sichert und dokumentiert die hohe Qualität der medizinischen Versorgung von Patienten mit Darmkrebs. Eine lückenlose Dokumentation der Behandlung hilft den behandelnden Ärzten, ihren Patienten die bestmögliche Therapie zu bieten. Die betreffenden Ärzte aus beiden Krankenhäusern sind: Dr. med. Erika Kim (Chefärztin der Radiologie, StMH), Martina Eichstaedt (Fachärztin für Onkologie und Innere Medizin, MVZ Düren-Birkesdorf), Dr. med. Thomas Heyer (Chefarzt der Inneren Medizin, StMH), Michael Dominiak (Ltd. Oberarzt der Inneren Medizin, StMH), Dr. med Christian Schäfer (Oberarzt der Inneren Medizin, StMH), Dr. med. Dieter Reichenbacher (Chefarzt der Chirurgie, StMH), Peter Bülow (Ltd. Oberarzt der Chirurgie, StMH), Dr. med. Martin Kim-Steinhoff (Chefarzt der Radiologie, StAK), Priv.-Doz. Dr. med. Claudia Rudroff (Chefärztin der Chirurgie, StAK), Dr. med. Uwe Fander (Chefarzt der Inneren Medizin II, StAK) und Georg Schmitz (Oberarzt der Inneren Medizin II, StAK).

Zusätzlich wird die Erhebung von Daten vereinfacht und darüber auch ein Vergleich der Leistungen möglich. „Wir stellen uns damit dem Benchmarking mit anderen Kliniken, die gleichfalls in großer Zahl Tumorpatienten behandeln. Die Vorstellung der Patienten in der interdisziplinären Tumorkonferenz ermöglicht die schnellstmögliche Einleitung der besten Therapie. Durch diese „kurzen Wege” bleibt unseren Patienten eine lange Wartezeit bis zu einer Therapie erspart. Wir freuen uns, unseren Patienten mit der Mitgliedschaft unserer Krankenhäuser im Westdeutschen Darm-Centrum ein Zeichen für die bestmögliche Versorgung ihrer schweren Erkrankung geben zu können.”, so die Ärzte einhellig.

An einem Beispiel soll deutlich werden, wie eine Behandlung z.B. einer Krebserkrankung des Dickdarmes aussehen kann:
• Im Rahmen einer Vorsorge-Dickdarmspiegelung (Coloskopie) wird ein Tumor im Dickdarm festgestellt. Es werden Proben entnommen.
• Der Pathologe untersucht die Proben und stellt eine Krebserkrankung fest.
• Nun wird der Patienten über die Erkrankung und über das weitere Vorgehen informiert.
• Die notwendigen Untersuchungen zum „Staging”, d.h. zum Ausschluss von Tochtergeschwülsten werden durchgeführt.
• Durch eine Operation kann der Tumor erfolgreich entfernt werden.
• In der interdisziplinären Tumorkonferenz wird der Fall besprochen (manchmal auch schon vor der geplanten Operation) und der Patient erfährt bereits vor dem Zeitpunkt seiner Entlassung aus dem Krankenhaus unseren Vorschlag zur weiteren Behandlung. In der interdisziplinären Konferenz besprechen Internisten, Chirurgen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Onkologen (Fachärzte für Krebsbehandlung), wie man dem Patienten am besten hilft.
• Die weitere Betreuung übernimmt der Hausarzt zusammen mit unserer Onkologin.
• Dieser gesamte Ablauf wird festgehalten, die Daten dienen dem Vergleich und dokumentieren den optimalen Behandlungsablauf.
• Die Nachsorgeuntersuchungen zu festen Terminen ermöglichen die Überwachung des Behandlungserfolgs.


Weitere Text- und Bildinformationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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