Pressemitteilung


22.06.2011


12 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus ausgebild

PRESSEMELDUNG
für das stationäre Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus Düren
22. Juni 2011

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

(4.048 Zeichen inkl. Leerzeichen, Foto © K. Erdem)

Zwölf neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus ausgebildet
Die ehrenamtlich Tätigen bringen Frohsinn und Fröhlichkeit, kleine Geschichten, viel Liebe und Geduld, Kreativität und gute Ideen, Natürlichkeit und Alltag zu den Hospizgästen

Zwölf Ehrenamtlerinnen wurden von April 2010 bis Mai 2011 im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus für das stationäre Hospiz ausgebildet und erhielten jüngst im Beisein von Herrn Assessor jur. Gbor Szük (Geschäftsführer der Caritas-Trägergesellschaft West) und weiteren Gästen und Verantwortlichen ihr Ausbildungszertifikat: Eva-Regine Bach, Roxane Döring, Daniela Felder, Gisela Herschbach, Petra Jörres, Susanne Maier-Düx, Elke Mertens, Maria Püttgen, Gerda Schäfer-Schüll, Stefanie Schmidt, Helga Schmitz, Sabine Udelhoven. Den Kurs leiteten Dagmar Amthor, Koordinatorin des Ambulanten Caritas Hospizdienstes Düren, und Ute Nebel, Dipl.-Sozialarbeiterin/Dipl.-Sozialpädagogin im Stationären Hospiz. Zudem beteiligten sich die Hausärzte Karl-Horst Hinzen und Dr. med. Michael Pennartz sowie Klinikarzt Herbert Breuer (Oberarzt der Neurologie im St. Augustinus Krankenhaus, Facharzt für Neurologie, Leiter der Neurologischen Intensivmedizin und einer der Leiter des Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrums am St. Augustinus Krankenhaus), bei unterschiedlichen Themen an der Ausbildung der Ehrenamtlerinnen.

Die Ausbildung beinhaltet die biographiebezogene Selbsterfahrung zu eigenem Erleben und Handeln und zu eigenen Gefühlen, Wahrnehmung, Kommunikation, Krisenbewältigung, Begleitung von Sterbeprozessen, Trauer- und Trauerbegleitung, Fallbesprechungen, Familiensysteme und Familienkulturen, Biographiearbeit, palliative Aspekte der Krankenpflege, christliche Spiritualität und die anderer Religionsgemeinschaften, Kraftquellen und Ressourcen, das Leitbild der ctw und rechtliche Grundlagen. In der Praxisphase haben die Frauen bereits aktiv im Hospiz gearbeitet. Sie haben zum Beispiel unterschiedliche Gemeinschaftsveranstaltungen mit vorbereitet und durchgeführt. Im Hospiz wird etwa regelmäßig gemeinsam mit Gästen (Patienten), Angehörigen, der Sozialarbeiterin, dem Pflegeteam und natürlich den ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zusammen gefrühstückt und Abendbrot gegessen. Ebenso regelmäßig werden Hospizcafé und Hörcafé veranstaltet, es wird gemalt, gebacken und gebastelt. Außerdem findet monatlich ein Spielenachmittag statt. „All dies fördert die Gemeinschaft im Hospiz und gerade die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Lebendigkeit, Frohsinn und entspannende und spannende Alltagsgeschichten weiter und schaffen so eine Verbindung zur Gemeinde”, so Ute Nebel. In der Gemeinschaft mit anderen kann das eigene Leid relativiert werden, die Gäste können Ablenkung und ein wenig Alltag erleben. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen Natürlichkeit und Alltag, Fröhlichkeit, kleine Geschichten, viel Liebe und Geduld, Kreativität und gute Ideen mit ins Hospiz und sind so ganz wertvolle Mitarbeiter/-innen, ohne die das gemeinschaftliche Leben im Hospiz so nicht gestaltet werden könnte”, weiß die Dipl.-Sozialarbeiterin/Dipl.-Sozialpädagogin. Auch in Einzelgesprächen hören die Ehrenamtler/-innen mit offenen Ohren zu und sind einfach da für die schwerkranken Menschen und ihre Angehörigen. Sie gehen mit Gästen spazieren und Kaffee trinken, sie machen gemeinsam Ausflüge oder besuchen die Familie, falls dies die Krankheitssituation der Gäste erlaubt. „An sechs Vor- oder Nachmittagen pro Woche ist jeweils eine Ehrenamtlerin einfach im Hospiz und besucht Gäste, gießt Blumen oder macht kleine Besorgungen”, erklärt Nebel die Tätigkeit weiter. All diese Aktivitäten dienen dem selbstbestimmten und würdevollen Leben im Hospiz ebenso wie der Steigerung und dem Erhalt von Lebensqualität. Marie Kuschel-Pelz, langjährige Ehrenamtlerin im stationären Hospiz erläutert ihre Tätigkeit so: „Ich komme, weil ich finde, dass auch sterbende Menschen ein wenig Lebensfreude brauchen.”

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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