Pressemitteilung


08.11.2011


Überwachung des Patienten in gastrointestinaler Endoskopie: Große Bedeutung für Pati

PRESSEMELDUNG
für die Caritas Trägergesellschaft West
8. November 2011

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

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Überwachung des Patienten in der gastrointestinalen Endoskopie von großer Bedeutung für die Patientensicherheit
Assistentinnen aus den ctw-Häusern in Düren, Jülich, Linnich, Schleiden und Prüm bestehen Zertifikatsseminar mit sehr gut

Margarete Müthing vom Bildungszentrum Ruhr betonte bei der Zertifikatübergabe, dass dies der erste Kurs sei, bei dem alle Teilnehmer mit der Note „sehr gut” bestanden haben.

Bei der gastrointestinalen Endoskopie (Spiegelung) spricht man von der Untersuchung eines bestimmten Abschnitts des Verdauungstraktes. Viele Patienten bekommen von der Untersuchung wenig mit, weil sie durch die Gabe von Medikamenten, meist auf Wunsch, in einen Dämmerzustand versetzt werden (Sedierung). „Bei länger andauernden oder aufwendigen Endoskopien ist die Sedierung sogar notwendig, um z.B. zu verhindern, dass der Patient sich bewegt und dadurch Komplikationen entstehen.”, so Dr. Norbert von Depka (Internist) von der Caritas Trägergesellschaft West (ctw). Eine zuverlässige Überwachung nach der Spiegelung ist notwendig, um mögliche Folgen der Sedierung zu erkennen. Darum muss die Überwachung der Patienten durch qualifiziertes endoskopisches Personal erfolgen, bis die Patienten ihre Orientierung wiedererlangt und sich vollständig erholt haben. Bei der Überwachung der Patienten werden beispielsweise die Sauerstoffsättigung des Blutes und der Blutdruck sowie die Herzschlaghäufigkeit gemessen.

Am dreitägigen Zertifikatsseminar „Sedierung in der gastrointestinalen Endoskopie” im St. Augustinus Krankenhaus in Düren-Lendersdorf, nahmen 17 Assistentinnen aus den ctw-Häusern St. Augustinus Krankenhaus Düren, St. Marien-Hospital Düren, St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich, St. Josef-Krankenhaus Linnich, St. Antonius-Krankenhaus Schleiden und St. Joseph-Krankenhaus Prüm teil. Alle Absolventinnen bestanden das Seminar mit „sehr gut”. Mit der erfolgreichen Teilnahme bestätigt das Fachpersonal die leitliniengerechte Betreuung der endoskopisch untersuchten Patientinnen und Patienten. Grundlage waren die S3 Leitlinie der AWMF und das Curriculum der DEGEA (Deutsche Gesellschaft für Endoskopie-Assistenzpersonal). Der Kurs fand in Zusammenarbeit mit der ctw-Akademie Düren und dem Bildungszentrum Ruhr statt.

Weitere Text- und Bildinformationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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