Pressemitteilung


04.05.2012


ctw erhält Förderung für das Projekt „Mitarbeitergesundheit durch eine neue F&u

PRESSEMELDUNG
für die Caritas Trägergesellschaft West
4. Mai 2012

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Dipl.-Kfm. Bernd Koch und Ass. jur. Gbor Szük (Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West gGmbH), Thomas Rachel (MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung) und Helga Conzen (Leiterin Katholisches Bildungsforum für Erwachsenen- und Familienbildung Düren – Eifel)

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Caritas Trägergesellschaft West erhält Förderung für das Projekt „Mitarbeitergesundheit durch eine neue Führungskultur”
Thomas Rachel, Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, überbringt den Fördermittelbescheid über rund 482.400 Euro – Mittel kommen vom Europäischen Sozialfonds und von der Bundesregierung

Die Caritas Trägergesellschaft West (ctw) erhält für ihr Projekt „Mitarbeitergesundheit durch eine neue Führungskultur” rund 341.000 Euro Fördergeld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und 141.400 Euro vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf gut 942.600 Euro. Thomas Rachel, Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, freut sich, den Bescheid über die Förderung zu überbringen und gratuliert den Geschäftsführern der ctw, Ass. jur. Gbor Szük und Dipl.-Kfm. Bernd Koch, sowie der Projektleiterin Helga Conzen, Leiterin des katholischen Forums für Erwachsenen- und Familienbildung Düren-Eifel, herzlich zu diesem Erfolg und dankt ihnen für ihr Engagement. Rachel ist überzeugt, dass „eine Optimierung der Führungskultur nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter in den Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen nachhaltig verbessern, sondern auch deren Motivation und Verbleibdauer im Beruf steigern wird. Dies käme letztendlich auch der Versorgung der Patienten und Senioren im Kreis Düren sehr zu Gute,” so der Politiker.
Das Projekt der ctw wird im Rahmen des ESF-Förderprogramms „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft” unterstützt, dessen Zweck es ist, Konzepte zur Einführung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen in Einrichtungen der Sozialwirtschaft zu entwickeln, insbesondere mit dem Ziel, dass Pflegekräfte länger im Beruf verbleiben können. Die ctw wird ihr Projekt „Mitarbeitergesundheit durch eine neue Führungskultur” in ihren Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen umsetzen: im St. Augustinus Krankenhaus Düren, im St. Marien-Hospital Düren, im St. Josef-Krankenhaus Linnich, im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich, im St. Antonius-Krankenhaus Schleiden, im St. Joseph-Krankenhaus Prüm, im Seniorenzentrum Düren, im Wohn- und Pflegeheim Marie Hilf, Burg Setterich in Baesweiler und im St. Elisabeth Alten- und Pflegeheim in Prüm. In diesen Einrichtungen arbeiten über dreieinhalbtausend Beschäftigte. „Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind uns sehr wichtig, deshalb liegt uns ihre Gesundheit am Herzen. Wir möchten nachhaltig die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer Beschäftigten erhalten, weiterentwicklen und nutzen”, so ctw-Geschäftsführer Szük. Das Projekt der ctw läuft bis 2014 und hat zum Ziel, die Gesundheit der Mitarbeitenden aller in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen vertretenden Fachdisziplinen nachhaltig zu fördern. Da die körperlich-seelische Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kernvoraussetzung ist, damit die Einrichtungen des Gesundheitswesens dem demographischen Wandel und den daraus resultierenden neuen Herausforderungen erfolgreich begegnen können, wird die alters- und geschlechtersensible Gesundheitsförderung als Führungsaufgabe verankert.
„Am Anfang des Projekts werden quantitative und qualitative Aspekte des Führungsverhaltens, zum Qualifizierungsbedarf und zur Gesundheitssituation analysiert. Anschließend nehmen Führungskräfte an einem Pilottraining zu alters- und geschlechtsgerechter Gesundheitsförderung und ressourcenorientiertem Führen teil, um Führungsstrukturen zu optimieren, um gesundheitliche Früherkennung und Sensibilität für kritische Ereignisse zu schaffen und um zu einer Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen beizutragen”, so Helga Conzen über den Ablauf des Projektes. „Der Einbezug der Mitarbeitenden soll dadurch gesteigert werden, dass die persönlichen Kompetenzen der Fach- und Führungskräfte im Konfliktmanagement gestärkt und die aktive Beteiligung gefördert wird”, ergänzt ctw-Geschäftsführer Bernd Koch. Zum Abschluss werden die Ergebnisse und Inhalte nachhaltig in die neue Führungskultur und in angebotene Qualifizierungen eingeführt.

Weitere Text- und Bildinformationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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