Pressemitteilung


15.10.2012


St. Augustinus Krankenhaus Düren für vorbildlichen Einsatz bei Organspende ausgezeichnet

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus
15. Oktober 2012

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© Berthold Rühl) v.l.n.r.: Barbara Steffens (NRW-Gesundheitsministerin), Oberarzt Herbert Breuer (Leiter der neurologischen Intensivmedizin sowie Transplantationsbeauftragter des St. Augustinus Krankenhauses), Dr. Matthias Imdahl (Ärztlicher Direktor des St. Augustinus Krankenhauses), Renardo Schiffer (Kaufmännischer Direktor des St. Augustinus Krankenhauses), und Dr. Ulrike Wirges (geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation der Region Nordrhein-Westfalen)

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St. Augustinus Krankenhaus Düren für vorbildlichen Einsatz bei Organspende ausgezeichnet
Als eines von acht Krankenhäusern von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Dr. Ulrike Wirges, geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) der Region Nordrhein-Westfalen, gewürdigt

Das St. Augustinus Krankenhaus Düren mit ihrem Transplantationsbeauftragten Oberarzt Herbert Breuer, wurde für den vorbildlichen Einsatz bei der Organspende von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und der geschäftsführenden Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) der Region Nordrhein-Westfalen, Dr. Ulrike Wirges, beim 7. Jahrestreffen der Transplantationsbeauftragten in Essen zusammen mit sieben weiteren Kliniken ausgezeichnet. Der Leiter der neurologischen Intensivmedizin und Transplantationsbeauftragter Oberarzt Herbert Breuer, nahm gemeinsam mit dem kaufmännischen Direktor des St. Augustinus Krankenhauses, Renardo Schiffer sowie dem Ärztlichen Direktor Dr. Matthias Imdahl, die Auszeichnung entgegen.
Jedes Krankenhaus mit Intensivbetten hat einen Transplantationsbeauftragten, der bei Patienten, die den Hirntod erleiden, untersucht, ob sie für eine Transplantation in Betracht kommen. Er spricht zudem mit den Angehörigen. Dürfen und können Organe entnommen werden, erfolgt dies durch spezielle Transplantationschirurgen zusammen mit einem ausgebildeten Team des St. Augustinus Krankenhauses.
Kriterien für die Vergabe der Auszeichnung sind die Unterstützung des Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitung, die Fortbildung des Klinikpersonals, das Ausarbeiten von Richtlinien für den Akutfall Organspende sowie die Umsetzung der Organspende als selbstverständlichen Teil des medizinischen Versorgungsauftrags.
„Ihr vorbildlicher Einsatz in einem besonders sensiblen Bereich der Medizin ermöglicht mehr lebensrettende Transplantationen und gibt den schwerkranken Menschen Hoffnung, die auf ein Spendeorgan warten", so Steffens über die Ausgezeichneten.
Dr. Ulrike Wirges von der DSO NRW erklärte, dass ihre Arbeit nur in enger Kooperation mit den Transplantationsbeauftragten und allen Mitarbeitern in den Kliniken möglich sei. „Wir bieten dabei unsere volle Unterstützung bei allen Schritten im Verlauf einer Organspende an. Gemeinsam mit allen Partnern arbeiten wir daran, möglicherweise verloren gegangenes Vertrauen der Menschen in die Organspende zurückzugewinnen", so Wirges weiter.
In Nordrhein-Westfalen warten derzeit etwa 3.900 Menschen auf ein Spenderorgan, bundesweit sind es rund 12.000. Im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen rund 1100 Organe transplantiert.
Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr neben dem St. Augustinus Krankenhaus Düren das Universitätsklinikum Bonn, das Universitätsklinikum Köln, das evangelische und Johanniter-Klinikum Niederrhein, Duisburg, die Kliniken der Stadt Köln - Krankenhaus Köln-Merheim, das Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen, das evangelische Krankenhaus Unna und das Klinikum Niederberg Velbert.

Die DSO ist seit Juli 2000 die beauftragte Koordinierungsstelle für Organspende in Deutschland. Sie hat bundesweit sieben Regionen gebildet, die jeweils ein Bundesland oder mehrere Bundesländer umfassen. Zu ihren Aufgaben gehören die Organisation der Hirntoddiagnostik, das Gespräch mit den Angehörigen, medizinische Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfängerinnen und -empfänger bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung zum Thema Organspende. Die Koordinatoren der DSO-Region Nordrhein-Westfalen betreuen insgesamt 333 Krankenhäuser.

Weitere Text- und Bildinformationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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