Pressemitteilung


11.12.2012


Herzwochen im St. Augustinus Krankenhaus und im St. Marien-Hospital sehr gut besucht

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus und
für das St. Marien-Hospital
11. Dezember 2012

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

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Herzwochen im St. Augustinus Krankenhaus und im St. Marien-Hospital sehr gut besucht
Fachärzte informieren mit Vorträgen zur koronaren Herzkrankheit und beantworten zahlreiche Fragen der Zuhörer

Das St. Augustinus Krankenhaus und das St. Marien-Hospital beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg an den Herzwochen, die die Deutsche Herzstiftung alljährlich veranstaltet. An zwei Tagen informierten die Fachärzte der Krankenhäuser über die koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Risikofaktoren, Lebensstil und das richtige Verhalten im Notfall. Traditionell gehören die Vorträge zum Thema Herz zu den sehr gut besuchten Veranstaltungen der ctw-Krankenhäuser. Sowohl das St. Marien-Hospital als auch das St. Augustinus Krankenhaus bieten in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg seit vielen Jahren Informationen rund um das Herz an. „Neben der medizinischen Versorgung in unseren Krankenhäusern ist es uns auch wichtig, die Bevölkerung regelmäßig über verschiedene Themen aus dem Gesundheitsbereich zu informieren”, so der Geschäftsführer der ctw, Assessor jur. Gbor Szük. „Die zahlreichen interessierten Bürger und Bürgerinnen nehmen das Angebot der Vorträge sehr gut an und nutzen die Gelegenheit auch außerhalb des Untersuchungsraumes die eine oder andere Frage zu stellen”, ergänzt Dipl.-Kfm. Bernd Koch, ebenfalls Geschäftsführer der ctw.

Dr. med. Michael Steffens, niedergelassener Arzt in Düren-Birkesdorf (Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Flugmedizin, Sportmedizin), Dr. med. Sascha Zschernitz, Oberarzt der Inneren Medizin St. Marien-Hospital (Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie) und Dr. med. Thomas Heyer, Chefarzt der Inneren Medizin St. Marien-Hospital (Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Proktologie) informierten im Birkesdorfer Krankenhaus vor den ebenfalls zahlreichen Zuhörern im voll besetzten Vortragsraum des Pflegebildungszentrums.

Dr. med. Jan-Georg Ochs, Chefarzt der Inneren Medizin I im St. Augustinus Krankenhaus (Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie), Dr. med. Norbert Dühr, leitender Oberarzt der Inneren Medizin I im St. Augustinus Krankenhaus (Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie) und Michaela Peuster, Oberärztin der Inneren Medizin I im St. Augustinus Krankenhaus (Fachärztin für Innere Medizin) referierten im Lendersdorfer Krankenhaus vor den zahlreichen Interessierten im voll besetzten Konferenzraum des Medizinischen Zentrums.

Die koronare Herzkrankheit entsteht durch Ablagerungen in den Wänden der Herzkranzgefäße, die das Herz mit Blut versorgen. Dies geschieht schleichend und über eine lange Zeit unbemerkt. Ist ein Gefäß zu etwa zwei Dritteln verstopft, kommt es meist erst zu Beschwerden, wie Schmerzen in der Brust oder Atemnot bei körperlicher Anstrengung. Die sogenannten Plaques haben sich jedoch bereits im Laufe der Zeit, lange vor diesem Verstopfungsgrad, gebildet. Folge der koronaren Herzkrankheit ist zum Beispiel der Herzinfarkt. Bei diesem Ereignis verschließt ein Blutgerinnsel ein Gefäß komplett.
Auf manche Risikofaktoren haben Betroffene keinen Einfluss, etwa das Alter oder die genetische Veranlagung. Allerdings liegt die Hauptursache für die koronare Herzkrankheit im Lebensstil: Rauchen, Übergewicht, Stress, zu wenig Bewegung und ungesunde Ernährung begünstigen Herzerkrankungen. Wenn Betroffene diese beeinflussbaren Risikofaktoren reduzieren, verringern sie auch die Risiken, dass die koronare Herzkrankheit fortschreitet und für die Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Herzschwäche. Konkret wird empfohlen mehrmals pro Woche etwa eine halbe Stunde Ausdauersport zu betreiben, also schwimmen, laufen, Rad fahren.
Das Herz ist ein Muskel, der ebenso trainiert werden sollte wie alle anderen Muskeln im Körper. Tierische Fette sollten auf dem Speiseplan weitestgehend vermieden werden. Die sogenannte Mittelmeerküche bietet mit pflanzlichen Ölen, viel Obst, Gemüse, Salat und Kräutern sowie wenig Fleisch und anderen tierischen Produkten eine herzgesündere Alternative. Sie kann auch den Blutdruck und den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen. Wenn Betroffene dann noch das Rauchen aufgeben, abnehmen und Stress reduzieren, sind die beeinflussbaren Risikofaktoren positiv beeinflusst worden. Übrigens eignen sich neben Sport und Entspannungstechniken auch Aktivitäten wie Musizieren, Malen, Singen, Tanzen, Treffen mit Freunden sowie zum Fußball, ins Kino oder ins Theater gehen und darüber reden zur Stressreduzierung. Gleichzeitig werden diese Aktivitäten empfohlen, um einer Demenz entgegenzuwirken.
Ob Betroffene Medikamente einnehmen müssen oder ein Stent zur Dehnung eines Gefäßes eingesetzt werden muss, entscheidet der Arzt individuell. Ganz wichtig, wenn der Verdacht auf einen Herzinfarkt vorliegt, ist es nicht zu warten, sondern direkt die 112 zu wählen und den Notarzt zu rufen. Der Anrufer sollte unbedingt den Verdacht auf Herzinfarkt mitteilen, damit bereits Vorkehrungen für die weitere Behandlung im Krankenhaus getroffen werden können. Je eher der Herzinfarkt behandelt wird, desto mehr Herzmuskelgewebe kann gerettet werden.
Im Anschluss an die Vorträge beantworteten Dr. Ochs, Dr. Dühr und Frau Peuster im St. Augustinus Krankenhaus sowie Dr. Steffens, Dr. Zschernitz und Dr. Heyer im St. Marien-Hospital die zahlreichen Fragen aus dem interessierten Publikum.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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