Pressemitteilung


03.07.2013


Förderverein des St. Augustinus Krankenhauses spendet Mobiliar an das Interdisziplinäre Sc

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus Düren
2. Juli 2013

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© S. Freyaldenhoven) v.l.: Dr. med. Martin Kim-Steinhoff (Chefarzt Radiologie und Vorsitzender des Fördervereins), Ana Chiosea (Assistenzärztin Innere Medizin), Inge Schmitz (Krankenschwester, Koordinator ISPZ, Palliative Care), Michaela Peuster (Oberärztin Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin) und Herbert Breuer (Oberarzt Neurologie und ärztlicher Leiter des ISPZ)

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Förderverein des St. Augustinus Krankenhauses spendet Mobiliar an das Interdisziplinäre Schmerz- und Palliativzentrum
Anschubfinanzierung mit Spende von ehemaligem Patienten

Der Förderverein des St. Augustinus Krankenhauses in Düren-Lendersdorf spendet dem Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrum (ISPZ) im Hause eine Sitzgruppe und Mobiliar im Wert von rund 5.000,- Euro für die Patienten des ISPZ, um diese noch besser versorgen und betreuen zu können. Dr: med. Martin Kim-Steinhoff, Chefarzt der Radiologie und Vorsitzender des Fördervereins: „Den Anschub hierfür gab ein ehemaliger Patient, der die nach seinem Tode erfolgten Spenden anlässlich seiner Beerdigung dem Förderverein des St. Augustinus Krankenhaus zur Verfügung gestellt hat.” Er verband diese Spende mit der Bitte um eine zielgerichtete Verwendung im ISPZ. Dieser Bitte ist der Förderverein des St. Augustinus Krankenhauses sehr gerne nachgekommen, getreu dem Leitsatz des ISPZ: „Wir alle können dafür entschuldigt werden, wenn wir Patienten nicht heilen können, aber nicht dafür, dass wir nicht versucht haben, das Leiden und den Schmerz zu lindern." (H.W. Striebel)
In zwei Patientenzimmern sind nun je ein Mobilisationsstuhl, ein Sofa und zwei Stühle platziert. Zudem sorgen freundliche Gardinen, Bilder und Geschirr für eine veränderte Atmosphäre. Eine elektrische Duftlampe verströmt angenehm riechendes Duftöl.
Aus der langen Tradition im Umgang mit Palliativpatienten (Hospiz) und chronischen Schmerzpatienten ist das interdisziplinäres Schmerz- und Palliativzentrum (ISPZ) am St. Augustinus Krankenhaus entstanden. Palliativpatienten und chronische Schmerzpatienten befinden sich in einer schwierigen medizinischen, sozialen, psychischen und spirituellen Lebenssituation. Im ISPZ können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Versorgung rund um die Uhr diesen individuellen Anforderungen und Bedürfnissen der Patienten gerecht werden. Ein engagiertes professionelles, interdisziplinäres Team steht hier zur Verfügung. Die neun Planbetten des ISPZ (fünf Palliativbetten und vier Schmerztherapiebetten) sind in die Abteilung der Inneren Medizin I der Station 7 integriert.
Palliativmedizin bedeutet die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf die kurative Behandlung anspricht und die Linderungen von Symptomen (z. B. Schmerzen) im Vordergrund stehen. Ziel der Behandlung ist die Entlassung des Patienten in die häusliche Umgebung.
Chronische Schmerzen bedeuten immer eine Beeinträchtigung der gesamten Lebenssituation und gehen mit einer Beeinträchtigung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, mit psychischen Belastungen und Ängsten, sowie sozialer Isolation einher. Im Rahmen des multimodalen Ansatzes im ISPZ versuchen die Mitarbeiter verschiedene Faktoren und Lebenszusammenhänge in die Therapie mit einzubeziehen.

Weitere Informationen:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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