Pressemitteilung


04.12.2013


Genehmigung für Teleradiologie erhalten: St. Marien-Hospital Düren, St. Augustinus Krankenhaus ...

PRESSEMELDUNG
für die Einrichtungen der Caritas Trägergesellschaft West Düren
4. Dezember 2013

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem): Dr. med. Erika Kim, Chefärztin der Radiologie St. Marien-Hospital Düren, an ihrem Heimarbeitsplatz für Teleradiologie

(3.638 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Genehmigung für Teleradiologie erhalten: St. Marien-Hospital Düren, St. Augustinus Krankenhaus Düren, St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich und St. Josef-Krankenhaus Linnich
Zügige Notfall-Computertomographie-Untersuchungen nachts, am Wochenende und an Feiertagen – Radiologen mit speziell eingerichteten Heimarbeitsplätzen für den Rufdienst

Die Bezirksregierung Köln hat den Krankenhäusern der Caritas Trägergesellschaft West, St. Marien-Hospital Düren, St. Augustinus Krankenhaus Düren, St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich und St. Josef-Krankenhaus Linnich Genehmigungen für die Teleradiologie erteilt. Dies ist die erste Genehmigung dieser Art für einen Krankenhausverbund im Regierungsbezirk Köln, nachdem einzelne Krankenhäuser bereits Teleradiologie nutzen.
„In den vier Häusern können nun nachts, an Wochenenden und an Feiertagen in Notfällen Computertomographie-Untersuchungen, die aufgrund ihrer medizinischen Notwendigkeit und Dringlichkeit für Diagnostik und Therapie des Patienten nicht verschoben werden können, zügiger durchgeführt werden“, erklärt Frau Dr. med. Erika Kim, Chefärztin der Abteilung für Radiologie im St. Marien-Hospital. „Somit besteht an unseren Standorten die Möglichkeit jederzeit ein CT im Notfall anfordern und durchführen zu können“, so die Fachärztin für Radiologie.
Zurzeit sieben Radiologen, die im Gesamtgebiet der Radiologie kundig sind, einschließlich CT, Mammographie und Interventionen, und die Fachkunde für Strahlenschutz für das Gesamtgebiet der Radiologie besitzen, teilen die Rufdienstzeiten unter sich auf.
Bei einem Notfall in der Nacht, am Wochenende oder an einem Feiertag ruft der diensthabende Arzt im jeweiligen Krankenhaus den diensthabenden Radiologen an und schildert diesem den Fall. Der Radiologe überprüft die Notfall-CT-Indikation bei diesem Telefonat und die Durchführung der CT-Untersuchung bespricht er anschließend mit der Medizinisch-technischen Radiologieassistentin (MTRA). Sie informiert wiederum nach der Untersuchung und nach Weiterleitung der Daten den Radiologen über die bereitgestellte CT-Untersuchung. Der Teleradiologe befundet die Untersuchung und teilt den Befund telefonisch dem Dienstarzt am entsprechenden Standort umgehend mit.

Den Teleradiologen wurde jeweils ein spezieller Heimarbeitsplatz für diesen Rufdienst eingerichtet, der ausschließlich für dienstliche Zwecke genutzt wird, so dass der Datenschutz gewährleistet ist. Die sogenannte Konstanzmessung, um die optimale Darstellung der angeforderten Untersuchung zu gewährleisten, erfolgte wie bei den Bildschirmen in den Krankenhäusern. Sollte einmal eine Datenleitung ausfallen, fährt, wie in der allgemeinen Rufbereitschaft, ein Radiologe in das anfordernde Krankenhaus.

„Mit der Verbundgenehmigung für die Teleradiologie im Bereich Notfall-CT können wir synergetisch für unsere Patienten ein wichtiges Diagnoseinstrument schnell, qualifiziert und rund um die Uhr anbieten“, so die Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West, Ass. jur. Gábor Szük und Dipl.-Kfm. Bernd Koch.
Die Caritas Trägergesellschaft West organisiert schon seit über 10 Jahren gemeinsam mit dem TÜV und unter der ärztlichen Leitung von Dr. Martin Kim-Steinhoff, Chefarzt der Radiologie im St. Augustinus Krankenhaus Düren die erforderlichen und anerkannten Kurse für die Mitarbeiter, damit sie zügig ihre Fachkunde im Strahlenschutz bei der Ärztekammer beantragen können. Nicht nur die Radiologen müssen ihre Befähigung nachweisen, sondern auch die klinischen Ärzte vor Ort, die die Untersuchungen anfordern, müssen im Strahlenschutz fachkundig sein. Das ist gesetzlich geregelt und es müssen dazu mehrere Kurse absolviert werden.


Weitere Text- und Bildinformationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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