Pressemitteilung


10.12.2013


Zehn Plätze stehen nun im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus zur Verfügung

PRESSEMELDUNG
für das stationäre Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus Düren
10. Dezember 2013

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Gabi Prescher (Pflegedienstleitung Hospiz), Renardo Schiffer (kfm. Direktor St. Augustinus Krankenhaus), Thomas Kleiner (stellv. Pflegedienstleitung Hospiz) und Ute Nebel (Hospiz) in einem Zimmer des stationären Hospizes am St. Augustinus Krankenhaus Düren

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Zehn Plätze stehen nun im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus zur Verfügung
Erhöhung um vier Betten – besondere Pflege für schwerstkranke und sterbende Menschen, um den letzten Lebensabschnitt in Würde und Selbstbestimmung verbringen zu können

Das stationäre Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus bietet nun Platz für zehn Gäste. Nachdem bislang sechs Plätze zur Verfügung standen, erhielt es nach Verhandlungen mit den Kostenträgern deren Zustimmung und Genehmigung. „Wir sind sehr erfreut darüber, dass die Bettenzahl im stationären Hospiz dem tatsächlichen Bedarf nun auch formell angepasst werden konnte“, so Renardo Schiffer (Kfm. Direktor St. Augustinus Krankenhaus) und Gabi Prescher (Pflegedienstleitung stationäres Hospiz) einhellig.
„Bei einem Tag der offenen Tür anlässlich des Welthospiztages in diesem Jahr konnten wir Berührungsängste und bestehende Vorbehalte abbauen. Zahlreichen Besuchern konnten wir einen kleinen Einblick geben in die Lebensmöglichkeiten, die Begleitung, die Pflege und die Betreuung in unserem stationären Hospiz“, so Gabi Prescher weiter. Unter der Telefonnummer 02421 599-800 stehen die Mitarbeiterinnen des stationären Hospizes für nähere Informationen gerne zur Verfügung.

Im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus werden seit 1995 Menschen in ihrer letzten Lebensphase betreut. Dies erfolgte zunächst mit drei Betten als integrierter Bestandteil einer neurologischen Station. Im Rahmen einer umfangreichen Baumaßnahme zog das stationäre Hospiz im Januar 2005 in den neu errichteten Südflügel des Krankenhauses ein. Dort verfügte es zunächst über sechs, nun über zehn Plätze. Im stationären Hospiz ist es Sterbenskranken erlaubt, in wohnlicher Atmosphäre und umgeben von Angehörigen und Freunden, selbstbestimmt in Würde und Geborgenheit bis zuletzt zu leben. Die geleistete Arbeit basiert auf einer lebensbejahenden Grundidee, sie betrachtet Sterben als Teil des Lebens. Die Einrichtung ist ein Betriebsteil der St. Augustinus Krankenhaus gGmbH und stellt somit keine eigene Rechtsform dar. Funktionell, das heißt sowohl im Sinne der Finanzierung als auch hinsichtlich der Aufbaustruktur, ist das Hospiz eigenständig. Das Hospiz unterliegt dem Anwendungsbereich des Wohn- und Teilhabegesetzes. Die Versorgung wird von einem interdisziplinären Team sichergestellt.

Wenn für schwerstkranke und sterbende Menschen zu Hause die Voraussetzungen für gute Pflege und optimale Schmerzbehandlung nicht gegeben sind, ist es möglich, in ein stationäres Hospiz einzuziehen. Auch hier sind Selbstbestimmung und Würde ganz wesentliche Pfeiler des Lebens sowie die Begleitung und Betreuung der Hospizgäste und ihrer Angehörigen. Bei schweren Erkrankungen kommt es häufig zu Symptomen, die einer besonderen Pflege, Behandlung und Betreuung bedürfen, welche jederzeit ganz individuell an die Situation der einzelnen Gäste angepasst werden. Neben der bestmöglichen ärztlichen und pflegerischen palliativen Versorgung, der psychosozialen und seelsorgerischen Begleitung und Beratung sowie der ehrenamtlichen Hospizbegleitung bietet das stationäre Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus Aromapflege, Snoezelen (Auslösung von Wohlbefinden durch sensorische Reize), Klangerlebnisse, Musik und Leben in Gemeinschaft, wie z. B. gemeinsames Essen, Hospiz- und Hörcafé. Das Leben in Gemeinschaft wirkt Isolation und Einsamkeit entgegen. Durch das Kennenlernen anderer betroffener Familien kann das eigene Leid relativiert werden. Die Entstehung einer einladenden, freundlichen und entspannenden Atmosphäre – wie zu Hause – sowie die Vermittlung von Geborgenheit und Trost sind wichtige Ziele des Gemeinschaftslebens, ebenso wie die Vermittlung von Alltäglichkeit und die Ablenkung von Sorgen und Nöten.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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