Pressemitteilung


31.10.2014


St. Augustinus Krankenhaus Düren und Rettungsdienst des Kreises Düren informierten anlässlich des Weltschlaganfalltages

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus Düren
31. Oktober 2013

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto 1 (© K. Erdem) v.l.: Dr. med. Detlef Struck (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Kreis Düren), Andrea Printz (Assistenzärztin der Neurologie im St. Augustinus Krankenhaus Düren), Dr. med. Chhay Heang Lay (Oberarzt der Neurologie im St. Augustinus Krankenhaus), Laura Fuß (Logopädie St. Augustinus Krankenhaus) und Dr. med. Herbert Wilmsen (Chefarzt der Neurologie St. Augustinus Krankenhaus

(2.710 Zeichen inkl. Leerzeichen)

St. Augustinus Krankenhaus Düren und Rettungsdienst des Kreises Düren informierten anlässlich des Weltschlaganfalltages
Zahlreiche Gespräche mit Passanten auf dem Dürener Wirteltorplatz

„Rufen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig oder zu spät den Rettungsdienst“, so endeten zahlreiche Aufklärungsgespräche am Weltschlaganfalltag am 29.10.2014 auf dem Dürener Wirteltorplatz.
Dr. med. Chhay Heang Lay (Oberarzt der Abteilung für Neurologie und Leiter der Schlaganfalleinheit „Stroke Unit" im St. Augustinus Krankenhaus Düren-Lendersdorf) und Dr. med. Detlef Struck (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst im Kreis Düren) mit ihren Teams und Kollegen hatten sich auf dem Wirteltorplatz in Düren positioniert, um über Schlaganfallerkrankungen und deren Behandlung zu informieren.
Symptome wie Schwäche oder Gefühlsstörungen im Gesicht, Arm oder Bein, also Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen, die typischerweise einseitig auftreten, Sprachstörungen mit Schwierigkeiten, zu sprechen oder Gesprochenes zu verstehen, Sehstörungen wie Doppelbilder, Blindheit auf einem Auge oder einseitiger Gesichtsfeldausfall, ungewöhnlich starke Kopfschmerzen oder Schwindel mit Gangunsicherheit können auf einen Schlaganfall hindeuten. Und dann ist Eile geboten.
Alle Interessierten erhielten Informationen zum Schlaganfall, Risikofaktoren und deren Früherkennung, den Symptomen, der Behandlung im Rettungswagen und auf der Stroke Unit. Ein Rettungswagen konnte vor Ort besichtigt werden. Zudem gab es Infomaterial von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und den Veranstaltern.
„Der Schlaganfall ist immer ein Notfall und es ist sehr wichtig, ihn so schnell wie möglich zu behandeln, um möglichst viele Gehirnzellen zu retten. Warten oder zögern Sie nicht, wenn Sie bei jemandem Schlaganfall-Symptome wahrnehmen. Wählen Sie umgehend die Notrufnummer 112“, so die Spezialisten einhellig.
Der Rettungsdienst oder die Feuerwehr bringt den Betroffenen unverzüglich zum nächstgelegenen Krankenhaus, das Schlaganfall-Patienten versorgt. Wenn Sie schnell handeln, können die Fachärzte
oft die Folgen des Schlaganfalls verringern oder begrenzen. Hierbei zählt jede Minute. Auch wenn die Symptome schnell wieder verschwinden, sollten sie sofort fachärztlich abgeklärt werden. Denn häufig sind es Warnzeichen wie z.B. vorübergehende Durchblutungsstörungen, die einen Schlaganfall ankündigen.
Im Rahmen des Weltschlaganfalltages findet am 5.11.2014 um 18 Uhr im Medizinischen Zentrum des Lendersdorfer Krankenhauses ein Informationsabend statt in Kooperation mit dem Rettungsdienst des Kreis Düren und der AOK. Mediziner sprechen zu Thema „Schlaganfall ein Notfall – Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation“. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


Pressematerial downloaden: