Pressemitteilung


18.12.2015


Dr. Birgit Weihrauch informierte im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus – Charta unterzeichnet

PRESSEMELDUNG
für das stationäres Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus Düren
18. Dezember 2015

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© Ute Nebel) v.l.: Dr. Birgit Weihrauch (Staatsrätin a.D., ehem. Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes), Renardo Schiffer (kfm. Direktor St. Augustinus Krankenhaus) und Dr. med. Matthias Imdahl (Ärztlicher Direktor St. Augustinus Krankenhaus)

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Dr. Birgit Weihrauch informierte im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus – Charta unterzeichnet
Charta und Nationale Strategie zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen – gesamtgesellschaftlicher Auftrag

Das Stationäre Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus begrüßte herzlich Dr. Birgit Weihrauch, Staatsrätin a.D., ehemalige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes, die einen Vortrag zur Charta und Nationalen Strategie zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen hielt. Anschließend unterschrieben Dr. med. Matthias Imdahl, ärztlicher Direktor, für das Hospiz und Renardo Schiffer, kaufmännischer Direktor, für das St. Augustinus Krankenhaus die Charta.
Frau Dr. Weihrauch gratulierte zunächst anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Stationären Hospizes am St. Augustinus Krankenhaus in diesem Jahr, weil „viele Menschen sich seit 20 Jahren für andere Menschen engagieren, zahlreiche schwerstkranke und sterbende Menschen begleitet und Trauernde nicht alleingelassen wurden, neue Angebote zur Versorgung Betroffener entstanden sind sowie der Dialog über Sterben und Tod in unserer Gesellschaft gefördert und damit das Sterben aus der Tabuzone herausgeholt wurde.
Unter anderem, um dies flächendeckend zu erreichen, gibt es die Charta und Nationale Strategie zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.
Seit Anfang der 1980er Jahre werden Palliativstationen, Hospize und Hospizdienste gegründet und eingerichtet. Aber viele Menschen, insbesondere mit nicht-onkologischen Diagnosen sowie alte und pflegebedürftige Menschen werden bislang nicht bedarfs- und bedürfnisgerecht versorgt, wie Dr. Weihrauch darlegte.
Eine würdevolle Versorgung und Begleitung am Lebensende für alle bedeutet, Zugang für alle, eine umfassende Versorgung, die Berücksichtigung aller Versorgungsbereiche und eine hohe Qualität der Versorgung. Außerdem der frühere Beginn palliativen Handeln und die Einbeziehung von Trauernden.
Es geht um Mitmenschlichkeit und Solidarität, weshalb ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag vorliegt und die Gesellschaft insgesamt gefordert ist.
Bis November 2015 haben mehr als 15.000 Personen und Institutionen die Charta unterzeichnet.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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