Pressemitteilung


07.09.2016


Mediziner und Experten aus dem St. Augustinus Krankenhaus informieren im Schlaganfall-Infobus auf dem Marktplatz Düren

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus Düren
7. September 2016

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

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Mediziner und Experten aus dem St. Augustinus Krankenhaus informieren im Schlaganfall-Infobus auf dem Marktplatz Düren
Montag, 12. September 2016, 10 bis 16 Uhr – Themen sind Schlaganfall und Diabetes

Das St. Augustinus Krankenhaus Düren-Lendersdorf beteiligt sich an einer Informationskampagne zu den Themen Schlaganfall und Diabetes mit einem Londonbus. Der Bus wird am Montag, 12. September 2016, von 10 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz in Düren stehen. Für alle Interessierten werden Informationen zu Schlaganfall und der sogenannten Zuckerkrankheit bereit gehalten. Dr. med. Chhay Heang Lay, Leiter der Schlaganfalleinheit „Stroke Unit" am St. Augustinus Krankenhaus, Dr. med. Heinz Kloten, Ärztlicher Leiter Neurologische Rehabilitation im Dürener Rehabilitationszentrum (DRZ), Dr. med. Detlef Struck, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, und Ursula Polinski, Diabetesberaterin im St. Augustinus Krankenhaus, informieren und beraten.

Etwa 270.000 Schlaganfälle ereignen sich nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe jährlich. Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind hohes Alter, Bluthochdruck, „Zuckerkrankheit“ (Diabetes mellitus), erhöhte Blutfette, Übergewicht und Bewegungsmangel, Herzerkrankungen und Nikotinkonsum. Sie können auch zu Arteriosklerose (Arterienverkalkung) führen,
die wiederum häufig einen Schlaganfall zur Folge hat, oder Herzerkrankungen fördern, die, einhergehend mit Herzrhythmusstörungen, ebenfalls ein Risikofaktor für den
Schlaganfall sein können. Die beeinflussbaren Faktoren sollten deshalb bereits behandelt werden.
Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. Ein Gefäß kann durch einen Blutpfropfen verstopft sein oder eine Gefäßverkalkung führt zu mangelnder Durchblutung des Gehirns. Symptome können Seh- und Sprachstörungen, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen, Schwindel oder starke Kopfschmerzen sein. Eine schnelle und kompetente ärztliche Versorgung spielt bei der Behandlung von Schlaganfällen eine wesentliche Rolle. Auch wenn die Symptome wieder abklingen, ist die Erkrankung nicht vorüber. Der Notarzt muss sofort gerufen werden. Der Rettungsdienst kann bereits alle notwendigen Vorbereitungen treffen, um die optimale Behandlung zu ermöglichen.
Im St. Augustinus Krankenhaus werden Schlaganfallpatienten umgehend in der Stroke Unit behandelt. Die Stroke Unit (Spezialstation für Schlaganfallerkrankte) ist eine der Intensivstation ähnliche Behandlungseinheit. Hier werden kontinuierlich die wichtigsten Werte der Patienten, wie Blutdruck, Salzgehalt des Blutes, Blutzucker und Körpertemperatur, gemessen. Zudem wird fortlaufend das EKG registriert. Des Weiteren werden die Patienten auf der Stroke Unit nach einem standardisierten Schema alle 8 Stunden neurologisch untersucht. Ziel der zügigen Diagnostik und Therapie ist es, drohende Schädigungen des Gehirns abzuwenden bzw. zu verringern und die Folgen des Schlaganfalls möglichst weitgehend zu beheben.
Der Londonbus wird von der Firma Boehringer Ingelheim zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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