Pressemitteilung


22.06.2017


Ehrenamtliche Demenzbegleiter/-innen beenden Befähigungskurs im St. Augustinus Krankenhaus Düren

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus
22. Juni 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem): Die ehrenamtlichen Demenzbegleiterinnen im St. Augustinus Krankenhaus Düren gemeinsam mit Pflegedirektor Sebastian Heilsberger (li.) und Kursleiterin Monika Ganster (2.v.li.)

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Ehrenamtliche Demenzbegleiter/-innen beenden Befähigungskurs im St. Augustinus Krankenhaus Düren
Intensive Vorbereitung – große Unterstützung für Betroffene und Angehörige

Annemie Dohmen, Jennifer Heisinger, Helene Küsters, Silke Lennartz, Marion Leßmann, Elfriede Persé, Thomas Persé, Karola Schander und Hedwig Weiß sind neue ehrenamtliche Demenzbegleiter im St. Augustinus Krankenhaus. Sie haben eine Fortbildung fünf Wochen lang besucht, um Wissen über Demenzerkrankungen und Umgangsmöglichkeiten mit demenziell veränderten Menschen zu sammeln. Die Kursleiterinnen Petra Leister, Diplom-Sozialarbeiterin, und Monika Ganster, zertifizierte Demenzexpertin, sowie der Pflegedirektor Sebastian Heilsberger freuen sich über den erfolgreichen Abschluss und die Entscheidung der Teilnehmer/-innen, nach den theoretischen Unterrichtseinheiten, Hospitationen und anschließendem praktischen Einsatz sowie Reflexionen an Demenz erkrankte Menschen während des herausfordernden und belasteten Krankenhausaufenthaltes zu begleiten. Denn damit unterstützen die Demenzbegleiter die Betroffenen sowie die Angehörigen und die Mitarbeiter/-innen des Krankenhauses sehr, wie sich bereits im praktischen Teil zeigte.

Die Demenzbegleiter möchten, geprägt durch eigene Schicksalserfahrungen, „etwas zurückgeben“, mit Menschen in Kontakt treten, Betroffene begleiten, ein offenes Herz und Ohr haben, sie wollen unterstützen, gemeinsame Zeit verbringen, ablenken, miteinander lachen und beschäftigen, Geduld und Zeit mitbringen und Vorbild sein, denn ihrer Ansicht nach kann es nicht genügend Leute geben, die etwas bewegen wollen im Hinblick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit den demenziellen Erkrankungen.

Menschen mit Demenz, nichtorientierte Patienten, haben es bei einem Krankenhausaufenthalt schwer, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Sie können sich alleine nicht zurechtfinden und brauchen besondere Aufmerksamkeit und Hilfe – bei der Orientierung, aber auch bei der Beschäftigung. So möchten die Krankenhausmitarbeiter Angst und Unruhe mindern. Die ehrenamtliche Begleitung in Zusammenarbeit mit fachkompetenten Mitarbeiter/-innen kann diese besondere Situation für die Betroffenen und ihre Angehörigen erleichtern.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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