Termine

25.04.20178 17:00 Uhr, Informationstreffen zur ehrenamtlichen Begleitung von Menschen mit Demenz im St. Augustinus Krankenhaus Düren


Menschen mit Demenz haben es bei einem Krankenhausaufenthalt schwer, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Deshalb unterstützen ehrenamtliche Demenzbegleiter im St. Augustinus Krankenhaus die nichtorientierten Patienten. Wer sich ebenfalls in dieser Tätigkeit engagieren möchte, ist herzlich zu einem Informationstreffen eingeladen: am Mittwoch, 25.04.2018 um 17:00 Uhr, im Südflügel 1, Raum 190, des Lendersdorfer Krankenhauses (Renkerstraße 45, 52355 Düren-Lendersdorf).
Sie erhalten Informationen zu den möglichen Tätigkeiten in der Demenzbegleitung und zu den dazu angebotenen Befähigungskursen. Wer neue, vielfältige Erfahrungen sammeln möchte und sich vorstellen kann, Freude an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit zu haben, meldet sich bitte bei Petra Leister (Dipl.-Sozialarbeiterin), Tel.: 02421 599-889, oder Monika Ganster (Demenzexpertin), Tel.: 02421 599-6830, an.
Die Befähigungskurse werden von qualifizierten Fachkräften gestaltet. Sie bieten fundiertes Wissen über Demenzerkrankungen und Umgangsmöglichkeiten mit demenziell veränderten Menschen. Des Weiteren werden die Einsätze in der ehrenamtlichen Arbeit fachlich begleitet und durch Fortbildungen und Reflexionstreffen unterstützt und gefördert. Die ehrenamtlichen Begleiter sind herzlich eingeladen, ihre individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit demenziell veränderten Menschen einzusetzen.
Hintergrund:
Miteinander heißt weniger alleine: Bei vielen Menschen erweckt der Gedanke an einen Krankenhausaufenthalt ein mulmiges und ängstliches Gefühl. Die fremde Umgebung und die verschiedenen Untersuchungen und Behandlungen rufen Beklommenheit und Unsicherheit hervor.
Besonders betroffen sind dabei Menschen mit Demenz, da sie sich alleine nicht zurechtfinden können. Sie brauchen im Krankenhaus verstärkt Hilfe bei der Orientierung und bei der Beschäftigung, um Angst und Unruhe zu mindern. Durch ehrenamtliche Begleitung in Zusammenarbeit mit fachkompetenten Mitarbeiter/-innen kann diese Notlage für die Betroffenen und ihre Angehörigen erleichtert werden.