Termine

24.05.17, 18 Uhr, Infoabend „Schlaganfall: Vorbeugung und Behandlung“ im St. Augustinus Krankenhaus


Ein Infoabend zum Thema Schlaganfall: Vorbeugung und Behandlung findet im St. Augustinus Krankenhauses in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg am Mittwoch, 24. Mai 2017, um 18 Uhr in der 6. Etage des Medizinischen Zentrums statt. Es referieren Herr Herbert Breuer, Chefarzt der neurologischen Klinik des St. Augustinus Krankenhauses, und Dr. med. Chhay Heang Lay, Leiter der dortigen Schlaganfallstation Stroke Unit. Anschließend beantworten die Fachärzte Fragen aus dem Publikum. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. Ein Gefäß kann verstopft sein oder das Gehirn wird nur mangelhaft durchblutet. Symptome können Seh- und Sprachstörungen, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen, Schwindel oder starke Kopfschmerzen sein. Auch wenn die Symptome wieder abklingen, ist die Erkrankung nicht vorüber. Der Notarzt muss sofort gerufen werden. Der Rettungsdienst kann bereits alle notwendigen Vorbereitungen treffen, um die optimale Behandlung zu ermöglichen.
Im St. Augustinus Krankenhaus werden Schlaganfallpatienten umgehend in der Stroke Unit behandelt. Die Stroke Unit (Spezialstation für Schlaganfallerkrankte) ist eine der Intensivstation ähnliche Behandlungseinheit. Hier werden kontinuierlich die wichtigsten Werte der Patienten gemessen. Zudem werden die Patienten auf der Stroke Unit nach einem standardisierten Schema alle acht Stunden neurologisch untersucht. Ziel der zügigen Diagnostik und Therapie ist es, drohende Schädigungen des Gehirns abzuwenden bzw. zu verringern und die Folgen des Schlaganfalls möglichst weitgehend zu beheben.
Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind hohes Alter, Bluthochdruck, „Zuckerkrankheit“ (Diabetes mellitus), erhöhte Blutfette, Übergewicht und Bewegungsmangel, Herzerkrankungen und Nikotinkonsum. Sie können auch zu Arteriosklerose (Arterienverkalkung) führen, die wiederum häufig einen Schlaganfall zur Folge hat, oder Herzerkrankungen fördern, die, einhergehend mit Herzrhythmusstörungen, ebenfalls ein Risikofaktor für den Schlaganfall sein können. Die beeinflussbaren Faktoren sollten deshalb bereits behandelt werden.