Pressemitteilung


11.04.2017


3D-Laparoskopie im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
11. April 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Fotos (© K. Erdem): Die Chirurgen Dr. med. Klaus Hindrichs (Ärztlicher Direktor und Chefarzt) und Alwin Bulla (Oberarzt) mit Spezialbrillen im Jülicher Operationssaal während einer 3D-Laparoskopie

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3D-Laparoskopie im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
Dreidimensionale, bessere Sicht bei der Untersuchung und Behandlung im Bauchraum

Mit dunkler Brille im Operationssaal: Bei Bauchspiegelungen im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich gehört das „Accessoire“ nun dazu. Die Operateure brauchen die 3D-Brille, um während des minimalinvasiven Eingriffs das Körperinnere dreidimensional zu sehen. Das neue 3D-Endoskopie-System bietet höchste Auflösung, Schärfe, Detailtreue und höchsten Kontrast beim Blick in den Bauchraum.
Die Hand-Augen-Koordination ist besonders gut aufgrund des räumlichen Sehens. Außerdem sind kleinste Strukturen im Gewebe besser sichtbar. „Die bessere Darstellung von Gefäßen und Nerven erlaubt es, die Schnitte noch sicherer zu setzen“, erklärt Dr. med. Klaus Hindrichs, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie im Jülicher Krankenhaus. Je nach Eingriff reduziert sich die OP-Dauer zudem mit dem 3D-Gerät, was schonender für den Patienten ist.
Seit der Einführung dieser neuen Operationstechnik werden nahezu alle laparoskopischen Eingriffe mithilfe der dreidimensionalen Darstellung durchgeführt. Dazu gehören laparoskopische Gallenblasenentfernungen, Entfernung von Dickdarmgewebe, Bauchwandbrüche (z.B. Leisten- oder Nabelbruch), Blinddarmoperationen und Operationen der Refluxkrankheit (krankhafte Veränderung an der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft, Sodbrennen).
„Schlüssellochchirurgie mit kleinen Schnitten gibt es bereits seit Jahren“, so Dr. Hindrichs. Der 3D-Blick verbessert die Arbeit nun noch einmal – sowohl für den erfahrenen Chirurgen als auch für die Kollegen, die noch lernen, da das Bild aus dem Bauchraum plastisch dargestellt wird.
Bei einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) wird der Bauchraum mit einem speziellen Instrument (Laparoskop; dünnes Rohr mit Kamera und Lichtquelle am Ende) von innen betrachtet. Zusätzliche Instrumente, die bei der laparoskopischen Operation im Bauchraum notwendig sind, werden durch kleine Hautschnitte eingeführt.
Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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