Pressemitteilung


03.11.2017


Gemeinsam sind wir stark! – Caritas Trägergesellschaft West ebnet Weg für engere Krankenhaus-Kooperation von St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich und St. Josef-Krankenhaus Linnich

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich und
das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
03. November 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Stephan Prinz (Geschäftsführer der ctw), Judith Kniepen (Kfm. Direktorin Krankenhaus Linnich), Marcus Quintus (Kfm. Leiter Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH) und Jens Hauschild (Kfm. Direktor Krankenhaus Jülich)

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Gemeinsam sind wir stark! – Caritas Trägergesellschaft West ebnet Weg für engere Krankenhaus-Kooperation von St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich und St. Josef-Krankenhaus Linnich
„Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH“ mit zwei Krankenhaus-Standorten – Leitungsfunktionen mit Judith Kniepen und Marcus Quintus neu besetzt

„Wir freuen uns bekannt zu geben, dass wir unsere beiden Krankenhäuser St. Josef-Krankenhaus Linnich und St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich gesellschaftsrechtlich zusammengeführt haben, um zukünftig die medizinischen, pflegerischen und ökonomischen Synergien im Sinne unserer Patientinnen und Patienten nutzen und weiter ausbauen zu können“, so Dipl.-Kfm. Bernd Koch und Rechtsanwalt Stephan Prinz, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) in Düren.

Dazu wurde die bisherige Jülicher Gesellschaft umfirmiert in „Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH“. Aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Rahmenbedingungen im Krankenhauswesen hatte zuvor der Kreis Düren auf Anfrage der ctw dieser strukturellen Änderung zugestimmt.

„Wir sehen das Potenzial, die Prozesse und die Organisation an beiden Standorten durch engere Kooperationen zu optimieren und damit die Versorgung gleichbleibend sicherzustellen bzw. bestmöglich zu gestalten“, so die ctw-Geschäftsführer weiter. Vor allem die krankenhausübergreifende Zusammenarbeit im Personalwesen spielt in Zeiten des Fachkräftemangels eine zentrale Rolle.
Personaleinsätze in Urlaubs- und Krankheitszeiten können zudem besser organisiert werden. Für Assistenzärztinnen und -ärzte möchten die beiden Krankenhäuser ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern, wenn sie die ärztliche Weiterbildung an zwei Standorten anbieten, ohne dass die Ärzte den Dienstgeber wechseln müssen. Aufgaben im kaufmännischen Bereich, beispielsweise in den Abteilungen der Lohn- und Finanzbuchhaltung, können zusammengefasst werden und so gemeinsame Abstimmungen der beiden Standorte erleichtern. Weiteres Potential steckt in den Bereichen Qualitätsmanagement, Technik und Einkauf. Die stetig steigenden gesetzlichen Anforderungen in diesen Disziplinen gelten für beide Standorte gleichermaßen. Insofern müssen Vorgaben des Gesetzgebers auch an beiden Standorten auf gleichem Niveau umgesetzt, eingehalten und angepasst werden.
Die Identitäten der beiden Krankenhäuser sollen trotz der gesellschaftsrechtlichen Zusammenführung bestehen bleiben. Daher werden die Krankenhausnamen St. Josef und St. Elisabeth auch zukünftig beibehalten.

Die neue Position der kaufmännischen Leitung der Katholischen Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich ist zum 1. Oktober 2017 mit Marcus Quintus besetzt worden. Er absolvierte nach dem Abitur zunächst eine kaufmännische Ausbildung, um später das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität anzuschließen. Nach seiner Tätigkeit in einer Unternehmensberatung im Gesundheitswesen, arbeitete er als Assistent der Geschäftsführung eines kommunalen Verbundes mit drei Krankenhäusern. Zuletzt war er stellvertretender Direktor eines süddeutschen Krankenhauses. „Mit der gesellschaftsrechtlichen Zusammenführung entwickeln sich die beiden Krankenhäuser gemeinsam zu einer starken Klinik in der Region an zwei Standorten“, so Marcus Quintus, der sich auf die standortübergreifende Aufgabenstellung freut. „Die wirkungsvolle Zusammenarbeit kann nur über (Stadt-) Grenzen hinweg und im Team mit allen funktionieren“, sagt der neue kaufmännische Leiter. „Ich bin mir sicher, dass dies mit dem vorhandenen Potential der sehr engagierten und oft langjährig tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch des Trägers möglich ist. Alle, die ich bisher kennengelernt habe, sind äußerst herzlich, offen und hilfsbereit“, so Quintus weiter. Er stammt aus Paderborn und hat nun seinen Wohnsitz und Lebensmittelpunkt von Süddeutschland in das Rheinland verlegt.
Ebenfalls seit dem 1. Oktober 2017 ist die Position der kaufmännischen Direktorin des St. Josef-Krankenhauses nach längerer Vakanz neu besetzt. Erstmals tritt mit Judith Kniepen eine Frau in die Führungsriege der kaufmännischen Direktoren im ctw-Krankenhausverbund. Die ctw setzt damit ein positives Zeichen in der Befürwortung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen. Kniepen kennt das Linnicher Krankenhaus und ist dort und in der Umgebung gut vernetzt. Bereits in 2011 begann die in Linnich-Glimbach aufgewachsene 30-jährige ihre Tätigkeit im St. Josef-Krankenhaus. Neben Ihrer Ausbildung studierte sie Health Care Management in einem dualen Studiengang an der Hochschule Niederrhein. Nach ihrer Tätigkeit im Personalmanagement des Krankenhauses und der Assistenz des kaufmännischen Direktors wurde Judith Kniepen im April 2017 zur stellvertretenden kaufmännischen Direktoren benannt. „Ich möchte neue Ideen einbringen und Projekte zum Wohle der Patienten und Mitarbeiter vorantreiben“, so die neue kaufmännische Direktorin des Linnicher Krankenhauses.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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