Pressemitteilung


11.04.2017


Informationen zur patientenindividuellen Knieendoprothetik des St. Josef-Krankenhauses Linnich interessieren auch in Jülich

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
11. April 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem): Chefarzt Arjan Mullahi informiert über patientenindividuelle Knieendoprothetik

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Informationen zur patientenindividuellen Knieendoprothetik des St. Josef-Krankenhauses Linnich interessieren auch in Jülich
Chefarzt referierte über künstliche Kniegelenke nach Maßanfertigung

Arjan Mullahi, Chefarzt der Chirurgie mit Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich informierte über künstlichen maßangefertigten Kniegelenkersatz im Andreashaus in Jülich-Lich-Steinstraß. Fast 100 Gäste folgten der Einladung und erfuhren aus erster Hand, welche Möglichkeiten der Knieendoprothetik am Linnicher Krankenhaus bestehen, bei welchen Erkrankungen Gelenkersatz in Betracht gezogen werden kann und unter welchen Bedingungen ein patientenindividuelles Implantat angebracht ist.
Meist brauchen Betroffene ein künstliches Kniegelenk, weil sie unter Arthrose leiden. Ursachen dieses Gelenkverschleißes sind das Alter, Überbelastung, zum Beispiel aufgrund eines hohen Körpergewichts, Fehlstellungen, etwa X- oder O-Beine, frühere Verletzungen, und auch eine erbliche Belastung kann eine Rolle spielen. Arthrose ist nicht heilbar, eine Behandlung kann nur das Fortschreiten verlangsamen. Ein Knieimplantat dient deshalb dazu, die Lebensqualität, aber unter Umständen auch die Arbeitsfähigkeit, zu erhalten. Wenn Physiotherapie, Medikamente oder Punktionen nicht (mehr) helfen, wird operiert.
In gewissen Fällen kommt dann eine individuell angefertigte Knieendoprothese in Betracht, etwa wenn die Bänder erhalten sind. Dann wird ein patientenindividuelles Kniegelenk, eine sogenannte Individualendoprothese, zusammen mit dem dazu gehörigen OP-Instrumentarium vor der Operation für jeden Patienten anhand einer Computertomografie-Untersuchung mit Hilfe von 3D-Druckern maßgenau angefertigt. Dies führt zu einer verbesserten Passform, die Operation ist knochensparender und damit schonender für den Patienten. Es dauert allerdings auch länger bis zum OP-Termin, da die Herstellung nach Maß etwa 6 Wochen in Anspruch nimmt.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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