Pressemitteilung


09.06.2017


St. Josef-Krankenhaus Linnich beteiligt sich am Endoprothesenregister Deutschland

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
09. Juni 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de


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St. Josef-Krankenhaus Linnich beteiligt sich am Endoprothesenregister Deutschland
Qualität der Behandlung verbessern – Zahl der vermeidbaren Austauschoperationen verringern

Das St. Josef-Krankenhaus Linnich beteiligt sich am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD).
„Als Beteiligter am EPRD erheben wir zusätzliche Daten zur Operation und zur Endoprothese“, erklärt Arjan Mullahi, Chefarzt des Bereichs Unfallchirurgie und Orthopädie innerhalb der Abteilung für Chirurgie im St. Josef-Krankenhaus. Die Daten werden durch eine zwischengeschaltete Stelle anschließend pseudonymisiert.
„Wenn unsere Patienten einwilligen, die Daten ihrer Operation zu nutzen, ist dies zum Vorteil aller Betroffenen, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk erhalten“, ergänzt der Chirurg. Denn Ziel ist es, vorzeitige Wechseloperationen zu vermeiden: Prothesen halten meist 15 bis 20 Jahre, aber es gibt Fälle, bei denen sie früher ausgetauscht werden müssen. Dies kann am Implantat liegen oder an der medizinischen Behandlung. Das EPRD soll Gründe für solche vermeidbaren Austauschoperationen ermitteln und transparent machen. Darin sind Informationen aus einer Produktdatenbank der Implantathersteller und alle in Deutschland einsetzbaren Knie- und Hüftendoprothesen erfasst. Diese Daten können verbunden und ausgewertet werden. Die beteiligten Krankenhäuser erhalten regelmäßig Berichte zur medizinischen Behandlung im Bereich Endoprothetik und zu den Implantaten. Dies beinhaltet auch Vergleiche mit anderen Mitgliedskrankenhäusern.

Insgesamt werden in Deutschland jährlich knapp 400.000 künstliche Gelenke implantiert, am häufigsten künstliche Hüft- und Kniegelenke. Diese Operationen sind mittlerweile etablierte OPs. Ob ein Gelenkersatz in Frage kommt, und welche Prothese eingesetzt wird, entscheidet der Facharzt nach Untersuchung und Diagnostik individuell.
Das EPRD wurde nach eigenen Angaben gegründet, um bundesweit versorgungsbezogene Daten von Hüft- und Knieoperationen systematisch zu erheben, zu dokumentieren, auszuwerten und zu
veröffentlichen. Ziel ist es Implantate und Behandlungsmethoden vergleichbar zu machen.
Es ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und
Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Weitere Partner sind der Verband der
Ersatzkassen e. V. (vdek), der AOK-Bundesverband sowie die Hersteller der Prothesen
vertreten durch den Bundesverband Medizintechnologie (BVMed).

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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