Pressemitteilung


23.06.2017


„Alles im Fluss?“ Gesundheitsforum zum Thema „Vital und mobil mit gesunden Gefäßen“ im Ratssaal Linnich

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
23. Juni 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

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„Alles im Fluss?“ Gesundheitsforum zum Thema „Vital und mobil mit gesunden Gefäßen“ im Ratssaal Linnich
Chefarzt Dr. med. Dipl. Päd. Helmut Saler moderiert – Krankenhausärzte kooperieren

Alles rund um die Themen Ursache, Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen erfahren Interessierte beim Gesundheitsforum „Vital und mobil mit gesunden Gefäßen“ am Mittwoch, 28. Juni 2017 um 18:00 Uhr im großen Ratssaal Linnich (Rurdorfer Str. 64, 52441 Linnich). Referenten sind die Chefärzte PD Dr. med. Gottfried Mommertz (Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, Marienhospital Aachen), Dr. med. Rudolf Müller (Zentrum für Venen und pheriphere Arterien, Eifelklinik St. Brigida Simmerath) und Dr. med. Dipl.-Päd. Helmut Saler (Chirurgie, St. Josef-Krankenhaus Linnich). Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Im Rahmen eine Vortragsveranstaltung in Linnich möchten wir Interessierte Menschen über Ursache, Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen informieren“, so Dr. Saler, Chefarzt der Chirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich.

„Gefäßerkrankungen können vielseitig sein und bleiben von Patienten häufig lange Zeit unbemerkt“, weiß PD Dr. med. Gottfried Mommertz (Chefarzt der Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie im Marienhospital Aachen). „Wir raten deswegen Risikogruppen wie über 65-Jährigen, Rauchern, Bluthochdruckpatienten und Menschen mit Fettstoffwechselstörungen und erblichen Vorbelastungen zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen der Gefäße“, empfiehlt der Experte. „Um lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden, sollten Engstellen oder Aneurysmen mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung frühzeitig entdeckt werden, damit den Patienten mit einem operativen Eingriff geholfen werden kann.“
Wenn sich in der Bauchschlagader ein Aneurysma bildet, wird der Bauch zur tickenden Zeitbombe. „Dann muss gehandelt werden“, weiß PD Dr. med. Gottfried Mommertz. Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader (z. B. Hauptschlagader = Aorta). Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten, sie betrifft jedoch in 60 % aller Fälle die Bauchschlagader. „Die Hauptgefahr besteht darin, dass ein Aneurysma plötzlich platzt und es innerhalb von Minuten zur inneren Verblutung kommen kann“, unterstreicht Dr. Mommertz. „Andere Risiken bestehen zum Beispiel in der Bildung von Blutgerinnseln im Aneurysma, die zu akuten Gefäßverschlüssen in den Beinen führen können.“


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