Pressemitteilung


14.12.2017


Großes Interesse an den Themen Bluthochdruck und Diabetes im St. Josef-Krankenhaus Linnich

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
14. Dezember 2017

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© Michael Borchardt) v.l.: Claudia Königs (Fachschwester für Nephrologie und Hypertonieassistentin DHL), Ulrike Reinarz (Stationsleitung, Fachschwester für Nephrologie und Hypertonieassistentin DHL), Judith Kniepen (Kfm. Direktorin), Dr. med. Achim Fritz (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Sektion Nephrologie)

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Großes Interesse an den Themen Bluthochdruck und Diabetes im St. Josef-Krankenhaus Linnich
Infostände gut besucht – Werte kennen und selbst mitarbeiten

Seinen Blutdruck sollte jeder kennen, denn erhöhte Werte, also eine Hypertonie, spüren Betroffene häufig nicht. Darauf machten Ulrike Reinarz und Claudia Königs, beide ausgebildete Hypertonieassistentinnen, und Dr. med. Achim Fritz, ausgebildeter Hypertensiologe der Deutschen Hochdruckliga (ärztlicher Direktor und Chefarzt der Sektion Nephrologie / Dialyse) im St. Josef-Krankenhaus Linnich aufmerksam, als sie an einem Infostand das Thema Bluthochdruck und seine Folgen in den Mittelpunkt rückten. Sie maßen auch gleich den Blutdruck bei den Interessierten. In Gesprächen informierten sie zudem über Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und beantworteten Fragen, die sich häufig um medikamentöse Blutdrucksenker, Nebenwirkungen und Alternativen drehten. Ein wichtiges Stichwort ist hier die sogenannte Compliance, also dass Patienten die Medikamente regelmäßig und wie vom Arzt verordnet einnehmen. Außerdem sollen sie regelmäßig, beim Arzt und selbst zu Hause, den Blutdruck kontrollieren. Ernährung und Auswirkungen speziell auf die Nieren waren ebenfalls von Interesse.

Auch zum Diabetes informierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Josef-Krankenhauses alle Interessierten an einem Infostand anlässlich des Weltdiabetestages. Igor Karpukhin, Facharzt für Innere Medizin, Christiane Hubig (Ernährungsberaterin), Marion Straka-Schmitz (Diabetesassistentin DDG), erläuterten zum Beispiel das Konzept im Linnicher Krankenhaus, das zur Zertifizierung „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG, Deutsche Diabetes Gesellschaft) geführt hat. Die Nebendiagnose Diabetes berücksichtigen die Mitarbeiter/-innen des St. Josef-Krankenhauses im Behandlungsverlauf fachkundig, standardmäßig erfolgt ein Blutzuckerscreening und entsprechend geschultes ärztliches und pflegerisches Personal überwacht die entsprechenden Patienten bedarfsgerecht. Am Infostand konnten die Besucher den Blutzucker messen lassen und erfuhren anhand von Injektionsschablonen, wie man Schwellungen oder Verhärtungen vermeidet, die entstehen, wenn man immer an dieselbe Stelle das Insulin spritzt. D.h. es ist zu empfehlen, die Einstichstellen regelmäßig zu kontrollieren und zu wechseln. Auch die Ernährungspyramide durfte bei diesem Thema nicht fehlen, denn eine ausgewogene Ernährung mit dem richtigen Verhältnis von Getreideprodukten, Kartoffeln, Obst und Gemüse, Milchprodukten, Fleisch, Zucker und Fett ist ein wichtiger Faktor bei der Therapie des Diabetes, neben der Kontrolle des Zuckerwerts und Bewegung. Dies alles unterstützt die Einstellung der Blutzuckerwerte positiv. Auch beim Diabetes gilt es Folgeerkrankungen wir Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Gefäßschädigungen zu vermeiden oder so weit wie möglich hinauszuzögern.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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