Termine

23.03.17, 18 Uhr , Infoabend zum künstlichen Kniegelenkersatz des St. Josef-Krankenhauses in Jülich


Das St. Josef-Krankenhaus Linnich informiert über künstlichen Kniegelenkersatz am Donnerstag, 23.03.2017, um 18 Uhr, im Andreashaus, Matthiasplatz, Lich-Steinstraß. Arjan Mullahi, Chefarzt der Chirurgie, Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie (Facharzt für Chirurgie, spezielle Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) referiert über individuell angefertigte Knieendoprothesen.
Diese Implantate werden Patienten im St. Josef-Krankenhaus Linnich bei Bedarf eingesetzt. Ein maßgefertigtes Kniegelenk, eine sogenannte Individualendoprothese, wird zusammen mit dem dazu gehörigen OP-Instrumentarium vor der Operation für jeden Patienten anhand einer CT-Untersuchung mit Hilfe von 3D-Druckern maßgenau angefertigt. Dies führt zu einer verbesserten Passform, die Operation ist knochensparender und damit schonender für den Patienten.
Ein künstliches Kniegelenk kann notwendig werden, wenn Arthrose, also Gelenkverschleiß, vorliegt. Jedes Gelenk kann betroffen sein, Ursachen sind das Alter, Überbelastung, Fehlstellungen, frühere Verletzungen oder auch eine erbliche Belastung. Eine Arthrose ist nicht heilbar, eine Behandlung kann nur das Fortschreiten der gutartigen Erkrankung, die die Lebensqualität einschränkt, verlangsamen. Vor allem bei den großen Gelenken wie auch das Knie eines ist, können große Einschränkungen in der Beweglichkeit auftreten. Wenn Physiotherapie, Medikamente oder Punktionen nicht helfen, wird operiert.