Pressemitteilung


18.12.2013


Familiale Pflege im St. Marien-Hospital Düren

Pressemitteilung: Familiale Pflege im St. Marien-Hospital Düren, Caritas Trägergemeinschaft West gGmbH

Gemeinsame PRESSEMELDUNG
von AOK und St. Marien-Hospital
18. Dezember 2013

Foto (© K. Erdem) v.l.: Dipl.-Kfm. Bernd Koch (Geschäftsführer ctw), Gisela Schnepper-Fuhrbach (Pflegetrainerin), Achim Wilmar (stellv. Pflegedirektor St. Marien-Hospital), Waldemar Radtke (AOK-Regionaldirektor), Michael Bartmann (Pflegedirektor St. Marien-Hospital), Melanie Henn (Pflegetrainerin) und Assessor jur. Gábor Szük (Geschäftsführer ctw)

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Familiale Pflege im St. Marien-Hospital Düren
Pflegeberaterinnen bieten kostenlose individuelle Beratung und Unterstützung an, wenn Angehörige häusliche Pflege eines Patienten übernehmen

Ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt oder ein Oberschenkelhalsbruch: Von einem Tag auf den anderen kann ein Angehöriger plötzlich pflegebedürftig werden. Dann stehen die Familienangehörigen oft unvorbereitet vor großen Herausforderungen und müssen schnelle Entscheidungen treffen. Viele haben den Wunsch, ihre Angehörigen zu Hause zu pflegen. Doch wie soll dieses Vorhaben von heute auf morgen organisiert werden? Das St. Marien-Hospital Düren bietet deshalb jetzt die „Familiale Pflege“ an.

„Wir bereiten die Angehörigen auf eine mögliche Pflegesituation vor“, sagt Melanie Henn (Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegesachverständige, Pflegetrainerin). „Unser Ziel ist es, Angehörigen genug Sicherheit zu vermitteln, um zu Hause die Pflege – ggf. auch mit Unterstützung eines professionellen ambulanten Pflegedienstes – übernehmen zu können“, erklärt Gisela Schnepper-Fuhrbach (Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegetrainerin). Die beiden Krankenschwestern des St. Marien-Hospitals haben sich zur Pflegetrainerin weitergebildet.

Das Angebot ist kostenlos. Eine kostenfreie Finanzierung ist möglich, da es sich beim Angebot der „Familialen Pflege“ um ein von der Universität Bielefeld wissenschaftlich begleitetes und vom Land NRW sowie von der AOK in NRW gefördertes Modellprojekt handelt.

„Wir wollen Angehörige, insbesondere von chronisch kranken Patienten, mit einer bestehenden oder beantragten Pflegestufe stark für die Pflege machen“, erklärt AOK-Regionaldirektor Waldemar Radtke. Die AOK verspricht sich von dem Projekt nicht nur eine höhere Lebensqualität für Patienten und Angehörige, sondern auch einen Rückgang der stationären Wiederaufnahmen im Krankenhausbereich. Profitieren von dem Modellprojekt können nicht nur AOK-Versicherte. Auch Fremdversicherte können teilnehmen, sofern sie Mitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung sind.

Interessierte können Familienberatungsgespräche zusammen mit dem Patienten im St. Marien-Hospital in Anspruch nehmen, außerdem auf den Patienten abgestimmte Pflegetrainings am Patientenbett, Einzel- oder Familienberatungsgespräche im häuslichen Bereich, verbunden mit der Möglichkeit, gemeinsam Lösungen für den Pflegealltag zu finden, sowie individuelle Pflegetrainings zu Hause in der gewohnten Umgebung und unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort.
Dieses Training zu Hause kann bis zu sechs Wochen nach der Entlassung des Patienten aus dem St. Marien-Hospital in Anspruch genommen werden. Außerdem finden Gesprächskreise für pflegende Angehörige statt.

Die Pflegekräfte auf der Station, auf der der zu Pflegende liegt, stellen gerne den Kontakt zu den Mitarbeiterinnen des Pflegeberatungsteams her. Die Pflegetrainerinnen können auch direkt angesprochen werden unter 02421 805-6779 oder der E-Mail-Adresse
familialepflege.smh-dn@ct-west.de. Nähere Informationen auch unter www.marien-hospital-dueren.de


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