Pressemitteilung


14.06.2018


Wieder großes Interesse am Schmerztag im St. Joseph-Krankenhaus Prüm

PRESSEMELDUNG
für das St. Joseph-Krankenhaus in Prüm
14. Juni 2018

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: RA Stephan Prinz (Geschäftsführer der ctw), Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy, Oberärztin Dr. med. Bettina Dunkel, Psychoonkologin Kornelia Huber, Pflegeassistentin Maria Rosswinkel, Alexander Borsch (Leiter Physikalische Therapie), Physiotherapeutin Sabrina Laures und Chefarzt Dr. med. Christian Elsen

(3.531 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Wieder großes Interesse am Schmerztag im St. Joseph-Krankenhaus Prüm
Zum vierten Mal – Thema dieses Jahr: Aktiv gegen den Schmerz - 5 Jahre Multimodale Schmerztherapie am St. Joseph-Krankenhaus Prüm

Jedes Jahr zum bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz veranstaltet das St. Joseph-Krankenhaus den Prümer Schmerztag. Bei der diesjährigen vierten Ausgabe ging es um die multimodale Schmerztherapie, die seit 5 Jahren am St. Joseph-Krankenhaus etabliert ist. „Aktiv gegen den Schmerz“ lautete das Motto zur Veranstaltung.

Rechtsanwalt Stephan Prinz begrüßte zum Vortragsprogramm die zahlreich erschienen Gäste in der Cafeteria des St. Joseph-Krankenhauses und stellte die Bedeutung der multimodalen Schmerztherapie hervor. Sie enthält verschiedene Bestandteile, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden, um den chronischen Schmerz zu behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
Herr Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen, Vorsitzender des Freundes- und Fördervereins des St. Joseph Krankenhauses Prüm, sprach anschließend Grußworte, bevor die Vorträge begannen.

Herr Chefarzt Dr. med. Christian Elsen, DESA, MHBA, referierte zum Thema „Grundlagen der Multimodalen Schmerztherapie – Wer? Wann? Was?“ Das Konzept der multimodalen Schmerztherapie gewinnt in klinischen Kreisen und in wissenschaftlichen Untersuchungen zunehmend an Bedeutung, erklärte er. Chronischen Schmerzen, denen die Alarmfunktion des akuten Schmerzes fehlt, liegen immer mehrere Faktoren zugrunde. Deshalb kann diese „Schmerzsymptomatik nach dem biopsychosozialen Krankheitsmodell nicht unimodal behandelt werden“, so der Mediziner. D.h. die Mediziner greifen auf verschiedene Module für die Therapie zurück: „Wir führen eine sehr intensive und komplexe Therapie mit unterschiedlichsten Schwerpunkten durch“, sagt Elsen. Dazu gehören u.a. Physiotherapie, Psychotherapie, Medikamente, Spritzen. Ziel ist es, die subjektive und objektive Funktionalität und damit die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, wie der Facharzt für Anästhesiologie; Spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Akupunktur, Palliativmedizin darlegte.

Die „Durchführung der Multimodalen Schmerztherapie am St. Joseph-Krankenhaus Prüm“ erläuterte Frau Oberärztin Dr. med. Bettina Dunkel. Die Patienten leiden zum Teil seit Jahren unter starken Schmerzen. Im Rahmen der stationären Schmerztherapie werden sie nach dem multimodalen Konzept behandelt. Dabei arbeiten Spezialisten verschiedener Disziplinen wie z.B. Chirurgie, Innere Medizin, Physikalische Therapie, Psychologie, Entspannungstherapie und besonders ausgebildete Pflegekräfte unter der Leitung eines Schmerztherapeuten eng als Team zusammen. Schulmedizinische Verfahren wie medikamentöse Therapie, invasive Schmerztherapie mittels Injektionen oder eine intensive Physiotherapie kommen zum Einsatz, zudem auch erweiterte Maßnahmen wie Psychotherapie, Entspannungs- und Aromatherapie oder die Akupunktur.
Am St. Joseph-Krankenhaus Prüm befindet sich zudem die Praxis für Schmerztherapie von Dr. Elsen, sodass auch die ambulante (Weiter-)Behandlung wohnortnah angeboten werden kann.

Im Anschluss an die Vorträge informierten sich die Besucher beim Aktionsprogramm: das Pflegeteam der Schmerz- und Palliativstation informierte über Entspannungstherapie, Aromapflege und unterstützende schmerztherapeutische Maßnahmen. Die Abteilung für Physiotherapie demonstrierte Gerätetraining und zeigte Übungen. Die Deutsche Rheuma-Liga öAG Prüm stellte die Hockergymnastik und das Bewegungsbad vor.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
Sämtliche Pressefotos dieser Meldung (sofern vorhanden) stehen dem Empfänger honorarfrei zur Veröffentlichung im Zusammenhang mit den von der ctw veröffentlichten Themen zur Verfügung.


Pressematerial downloaden: