Pressemitteilung


20.12.2019


Etablierung eines kooperativen Lungenkrebszentrums – enge Zusammenarbeit zwischen dem St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf und der Lungenklinik Köln-Merheim

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf
20. Dezember 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

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Etablierung eines kooperativen Lungenkrebszentrums – enge Zusammenarbeit zwischen dem St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf und der Lungenklinik Köln-Merheim
Langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Lungenklinik Köln-Merheim hat die Zertifizierung zum Lungenkrebszentrum zum Ziel

Die Beste Patientenversorgung gemeinsam zu gewährleisten – so lässt sich der Anspruch am besten zusammenfassen. Dafür arbeiten die Krankenhaus-Ärzte des St. Marien-Hospitals, der Lungenklinik des Krankenhauses Köln-Merheim, die Ärzte der Lungenpraxis Düren in Düren-Birkesdorf und die Ärztinnen der onkologischen Praxis des MVZ am St. Marien-Hospital zukünftig noch enger zusammen.
Die bereits seit Jahren bestehende enge Zusammenarbeit in der Thoraxchirurgie, bei der ein Oberarzt der Lungenklinik Köln-Merheim jede Woche einen Tag in Düren-Birkesdorf vor Ort ist und regelmäßig Operationen durchführt soll weiter ausgebaut werden. „Die hohen Anforderungen einer Zertifizierung als kooperatives Lungenkrebszentrum zu erfüllen ist dabei das erklärte Ziel“, erklären Chefarzt Dr. med. Thomas Heyer und Oberarzt Dr. med. Christian Schäfer.
Dr. med. Siegfried Shah, Chefarzt der Allgemein- und Thoraxchirurgie und Dr. med. Nils Kosse, Oberarzt im St. Marien-Hospital und in der Lungenklinik Köln-Merheim unterstreichen „Wir arbeiten bereits seit über vier Jahren erfolgreich zusammen. Die gemeinsam behandelten Patientenzahlen mit Lungenerkrankungen steigen stetig an und die guten Behandlungserfolge sprechen für sich.“ Die großen Erfahrungen der Köln-Merheimer Klinik spielen dabei eine wesentliche Rolle. Bereits jetzt sind die Kölner Thoraxchirurgen Teil eines der größten Lungenkrebszentren in Deutschland.

„Für die Patientinnen und Patienten können wir eine „Rundumversorgung vor Ort“ anbieten, da auch die Lungenpraxis Düren mit den Ärzten Frau Berger, Herr Kempchen und Dr. Schäfer sowie die onkologische MVZ-Praxis eingebunden sind. Eventuell notwendige Chemotherapien der schwerstkranken Patienten können somit in Wohnortnähe erfolgen“, ergänzen die beiden Chirurgen.

Prof. Dr. med. Erich Stoelben, Inhaber des Lehrstuhls für Thoraxchirurgie der Universität Witten/Herdecke und Chefarzt der Thoraxchirurgie im Krankenhaus Köln-Merheim: „Wir freuen uns auf die Intensivierung unserer langjährigen guten Zusammenarbeit. Gemeinsam bieten wir den Patientinnen und Patienten das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie bei Lungentumoren und der Tumornachsorge“.
Die leitenden Ärzte aus Düren-Birkesdorf, Dr. med. Thomas Heyer (Innere Medizin), Dr. med. Siegfried Shah (Chirurgie), Frau Martina Eichstaedt (MVZ Onkologie), Dr. med. Christian Schäfer (Innere Medizin) sowie Dr. med. Nils Kosse als Thoraxchirurg aus Köln-Merheim und weitere Behandlungspartner bilden bereits ein interdisziplinäres Spezialistenteam in Düren bei der Diagnostik und Behandlung von Lungenkrebserkrankungen. So finden z.B. die so genannten Tumorkonferenzen – interdisziplinäre Fallbesprechungen – wöchentlich statt, um die onkologischen Therapiekonzepte mit allen medizinischen Fachbereichen gemeinsam bestmöglich auf die Patienten abzustimmen.
„Wir wollen die Versorgungsqualität, die Versorgungsabläufe, Hygienestandards, die Patienten- und Einweiserzufriedenheit erhöhen und nachweislich verbessern“, so Ulrike Hoberg, Geschäftsführerin des St. Marien-Hospitals in Düren. Ziel des Lungenkrebszentrums für den Kreis Düren ist dabei die optimale Behandlung sowie die größtmögliche Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten und die Qualität stetig zu verbessern.
Neben den Klinikfachärzten nehmen an den Tumorkonferenzen („Tumorboard“) auch niedergelassene Ärzte fachbezogen teil, um ihre Patienten vorzustellen und das Behandlungskonzept gemeinsam abzustimmen: „Uns ist die enge Zusammenarbeit mit den Praxen sehr wichtig, denn nur so ist der Therapieerfolg auch sichergestellt. Sie übernehmen nach einem Krankenhausaufenthalt die weitere Versorgung unserer Patienten und sind somit ein enger Partner“, erläutert Martina Eichstaedt das bestehende Konzept.

Darüber hinaus sind die Bereiche der Psycho-Onkologie, der Seelsorge, der Sozialdienst und Selbsthilfegruppen regional eingebunden. Diese gewährleisten die über die medizinische Behandlung hinausgehende Betreuung der Patienten und deren Angehörigen.

Niedergelassene Kollegen, Patienten oder betroffene Angehörige können sich jederzeit über die Homepage www.marien-hospital-dueren.de erkundigen oder direkt an die entsprechenden Fachexperten wenden. Über den Koordinator Dr. med. Christian Schäfer erfolgt die Beantwortung bzw. die interdisziplinäre Fallbesprechung /-vorstellung im Tumorboard.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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