Pressemitteilung


24.04.2020


Lichtkünstler Malte Kebbel baut „Licht Anemonen“-Installation vor dem St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich auf

Pressemitteilung: Lichtkünstler Malte Kebbel baut „Licht Anemonen“-Installation vor dem St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich auf, Caritas Trägergemeinschaft West gGmbH

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
24. April 2020

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Renkerstraße 45
52355 Düren

Telefon: 02421 599-545, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 599-559, E-Mail: kaya.erdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Fotos 1+2 (© Malte Kebbel): Die „Licht Anemonen“ von Malte Kebbel im Park des St. Elisabeth Krankenhauses in Jülich
Foto 3 (© K. Erdem) v.l.: Lichtkünstler Malte Kebbel, Judith Kniepen (Geschäftsführerin) und Benjamin Weidner (Prokurist und Technischer Direktor)

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Lichtkünstler Malte Kebbel baut „Licht Anemonen“-Installation vor dem St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich auf
Erfolgreicher Aufruf „Kunst in Quarantäne - Installation sucht Krankenhaus“ – Dank an das Jülicher Krankenhaus und die Josefs-Gesellschaft

Vor dem St. Elisabeth-Krankenhaus im Park steht bis Mitte Mai die „Licht Anemonen“-Installation des Berliner Lichtkünstlers Malte Kebbel. Er stellt seine Licht-Installation während der Corona-Krise als temporäre Dauer-Installation auf dem Krankenhausgelände aus, „um den Alltag des Krankenhauses mit Positivismus aufzufrischen sowie Pflegepersonal und Patienten ein paar fröhliche Lichtstrahlen zu schenken“, so der Künstler.
Drei „Blüten“ aus gebogenen Titan-Edelstahlspiegeln und Scheinwerfern: Tagsüber spiegeln sie die Umgebung, abends rotieren Lichtlinien zentral in der Mitte der Installationen und werden von den äußeren Streben reflektiert. Die Umgebung wird in farbiges Licht getaucht.
„Wir freuen uns sehr über diese wunderbare Aktion“, erklärt Judith Kniepen, Geschäftsführung Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH, die den Aufruf Kebbels „Kunst in Quarantäne - Installation sucht Krankenhaus“ gelesen und Interesse für das St. Elisabeth-Krankenhaus als Installationsort bekundet hatte.
Gerne hat Kebbel sein Licht nach Jülich gebracht, das in der Nähe von Heinsberg liegt, einem zuerst besonders betroffenen Gebiet der Pandemie.
Auch der Licht-Künstler ist von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens betroffen, Ausstellungen finden nicht statt, so wie die Luminale in Frankfurt am Main, wo die Installation eigentlich leuchten sollte. Doch diese Präsentation im Park des St. Elisabeth-Krankenhauses ist möglich und kann besucht werden – individuell und unter Einhaltung der Abstandsregeln.
„Die drei Arbeiten interagieren miteinander, streben dem Licht zu und verschmelzen mit der sich widerspiegelnden Silhouette der sie umgebenden Umwelt zu einer besonderen Illusion“, wie der Lichtkünstler, Medienkünstler und Designer Malte Kebbel erklärt.
Aufgrund der Nähe zu den Patientenzimmern wird das Licht nicht die ganze Nacht an sein. Einen besonders guten Blick haben die Patienten, die im 2. Stock auf der Isolierstation untergebracht sind und ihre Zimmer nicht verlassen dürfen.
Malte Kebbel dankt dem St. Elisabeth-Krankenhaus und der Josefs-Gesellschaft (Mehrheitsgesellschafter der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) „für die Möglichkeit meine Arbeit zu präsentieren und für eure Hilfe bei der Bewältigung des Corona-Virus“.
Auf der Internetseite von Malte Kebbel www.maltekebbel.de und unter dem Videolink https://vimeo.com/408328860 finden sich Impressionen der Lichtinstallation.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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