Pressemitteilung


27.07.2020


Ausstellung „So schön war Jülich“ im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich

Pressemitteilung: Ausstellung „So schön war Jülich“ im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich, Caritas Trägergemeinschaft West gGmbH

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
27. Juli 2020

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Renkerstraße 45
52355 Düren

Telefon: 02421 599-545, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 599-559, E-Mail: kaya.erdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© S. Freyaldenhoven): Das Jülicher Krankenhaus aus der Kunstausstellung „So schön war Jülich“ von Uwe Cormann

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Ausstellung „So schön war Jülich“ im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
Uwe Cormann zeigt Federzeichnungen im Künstlergang des Krankenhauses

Uwe Cormann zeigt seine Federzeichnungen realistischer Darstellungen mit Motiven aus Jülich im St. Elisabeth-Krankenhaus. Die Ausstellung „So schön war Jülich“ ist bis 30.08.2020 im Künstlergang des Krankenhauses zu sehen. Unter www.krankenhaus-juelich.de: „Aktuelle Kunstausstellung“ sind die Zeichnungen ebenfalls zu sehen – für alle, die die Ausstellung nicht besuchen können.
Mit der Ausstellung „So schön war Jülich“ möchte der Jülicher Uwe Cormann den Blick der Betrachter/-innen auf das alte Jülich lenken und aufzeigen, wie schön es vor der Zerstörung am 16. November 1944 war. Bevorzugt zeigt Cormann in dieser Ausstellung realistische Darstellungen mit Motiven aus Jülich. „Gegenständlich zu arbeiten heißt für mich: Die vom Menschen geschaffenen architektonischen Werke als Bestandsteile der Kulturgüter eingebettet in der Natur wiederzugeben“, erklärt Cormann.
Zu den Motiven gehört auch das Jülicher Krankenhaus - „mein Geburtshaus“, wie Cormann schmunzelnd sagt -, außerdem verschiedene Ansichten rund um den Marktplatz, Düsseldorfer Straße, Neusser- oder Kölnstraße.
Cormann legt Wert darauf, dass es bei einem Bild nicht zu einer rein „photographischen" Übernahme des Motivs kommt. Ein Künstler müsse die Vorlage auf seinem Bild abändern. „Die künstlerischen Gesetzmäßigkeiten müssen von ihm angewandt werden, damit das Bild dadurch an Aussagekraft gewinnen kann“, so Cormann. Die Landschaft werde zunehmend durch anthropogeographische Gesichtspunkte geprägt, durch eine vom Menschen „bestimmte" Natur. Doch sei er auch Geschöpf und Teil des Ökosystems in seiner Umwelt. Durch sein Verhalten könne er dieses System positiv, aber auch negativ beeinflussen. „Doch längst hat ein neues Denken eingesetzt; dadurch soll der Natur wieder der ihr zustehender Raum eingeräumt werden. Mögen diese Bilder auch dazu beitragen, damit dem Menschen in der Zukunft dies zunehmend gelingen kann“, sagt Cormann.

„Die regelmäßig stattfindenden Ausstellungen mit unterschiedlichen Bildern in unserem Künstlergang sind eine Bereicherung für Patienten, Besucher und Mitarbeiter“, so Judith Kniepen, Geschäftsführung Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH. Ziel von Kunst im Krankenhaus ist es, den Heilungsprozess zu unterstützen, denn sie kann die Aufmerksamkeit der Patienten erregen und sie von der Krankenhausatmosphäre ablenken, Hoffnung oder Geborgenheit vermitteln, erfreuen oder trösten.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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