Pressemitteilung


30.07.2020


Palliativmedizin im St. Elisabeth-Krankenhaus mit ganzheitlicher, interdisziplinärer Betreuung

Pressemitteilung: Palliativmedizin im St. Elisabeth-Krankenhaus mit ganzheitlicher, interdisziplinärer Betreuung, Caritas Trägergemeinschaft West gGmbH

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
30. Juli 2020

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Renkerstraße 45
52355 Düren

Telefon: 02421 599-545, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 599-559, E-Mail: kaya.erdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Fachärztin und Palliativmedizinerin Mareike Kehl, Chefarzt Marcus Flucht und der leitende Oberarzt Christian Dreyer im Patientenzimmer der Palliativeinheit des Jülicher Krankenhauses

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Palliativmedizin im St. Elisabeth-Krankenhaus mit ganzheitlicher, interdisziplinärer Betreuung
Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Menschen erhalten und verbessern

„Die verbleibende Lebenszeit auch lebenswert machen, ist unser Ziel“, erklärt Frau Mareike Kehl, Palliativmedizinerin im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich. Sie spricht damit für das ganze interdisziplinäre Team, das schwerstkranke und sterbende Menschen in der Palliativeinheit des Jülicher Krankenhauses betreut.
Dazu gehören die Palliativmediziner Marcus Flucht (Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin) und Christian Dreyer (leitender Oberarzt), speziell ausgebildete Palliativpflegekräfte, Ärzte der Abteilungen für Innere Medizin und für Chirurgie, Physiotherapeuten, eine Sozialarbeiterin und die Seelsorge des St. Elisabeth-Krankenhauses, eine Psychologin und ehrenamtliche Hospizfachkräfte.
Die Patienten leiden unter unheilbaren, weit fortgeschrittenen Krankheiten und oftmals sehr belastenden Symptomen. Zwei Zimmer im St. Elisabeth-Krankenhaus sind besonders für die Bedürfnisse der palliativmedizinischen Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen eingerichtet. Rund um die Uhr sorgen die Palliativpflegekräfte für die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.
Symptome wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit und Fatigue (Müdigkeit) werden von Patienten in der letzten Lebensphase als sehr belastend wahrgenommen. Ziel der stationären Behandlung ist die ganzheitliche Behandlung der bestehenden Beschwerden. Wünsche, Sorgen und Ängste der Patienten und ihrer Familien können besprochen werden. Es ist Platz für Fragen wie: Ist eine weitere Chemotherapie sinnvoll? Wie geht es weiter? Welche Hilfe ist zuhause möglich und notwendig oder wird ein Platz in einem Hospiz oder Pflegheim gebraucht?
Viele Patienten können nach einer palliativmedizinischen Krankenhausbehandlung wieder nach Hause entlassen werden, manchmal mit Unterstützung durch die ambulante Palliativversorgung. Die Hausärzte, meist die engsten medizinischen Begleiter der Patienten, werden mit in die Entscheidungen eingebunden.
Ist eine Entlassung nach Hause nicht möglich, begleitet das palliativmedizinische Team die Patienten würdevoll in der letzten Lebensphase und der Sterbephase. In den beiden Palliativzimmern ist Platz für die Angehörigen, ein Schlafsofa steht bereit. Auch in Corona-Zeiten wird darauf geachtet, dass Besuche möglich sind. „Unsere Palliativpatienten sollen ihre letzte Lebenszeit so selbstbestimmt wie möglich gestalten können“, so Mareike Kehl.
In 2018 wurden auf Initiative des damaligen Chefarztes, Dr. med. Rudolf Jegen, erstmals zwei Patientenzimmer im Jülicher Krankenhaus besonders für die Bedürfnisse der palliativmedizinischen Patientinnen und Patienten und deren Angehörige eingerichtet.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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