Pressemitteilung


12.03.2021


St. Marien-Hospital erweitert sein onkologisches Leistungsspektrum um ambulante Beratungsstelle

Pressemitteilung: St. Marien-Hospital erweitert sein onkologisches Leistungsspektrum um ambulante Beratungsstelle, Caritas Trägergemeinschaft West gGmbH

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf
11. März 2021

Von:
Josefs-Gesellschaft gGmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gesundheitswesen
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Foto (© S. Freyaldenhoven) v.l.n.r.: Gabi Kalkbrenner (Stellv. Kfm. Direktorin St. Marien-Hospital), Alicia Drescher (Sozialpädagogin Krebsberatungsstelle Aachen), Ulrike Hoberg (Geschäftsführerin des St. Marien-Hospitals)

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St. Marien-Hospital erweitert sein onkologisches Leistungsspektrum um ambulante Beratungsstelle
Kooperation mit der Krebsberatungsstelle (KBS) Aachen – für eine psychosoziale Betreuung von Tumorpatienten

Krebs – eine Diagnose, die Angst und Unsicherheit auslöst und viele Fragen aufwirft: Wie gehe ich mit meinen Sorgen und Ängsten um? Wo finde ich die bestmögliche Behandlung und Unterstützung? Wie erkläre ich die Erkrankung meinen Kindern? Und wie bewältigen wir trotz der großen Belastung unseren Alltag? Um Tumorpatienten, Angehörige und ihnen Nahestehende nach der belastenden Diagnose zeitnah unterstützen zu können, bietet ihnen das St. Marien-Hospital Düren in Kooperation mit der Krebsberatungsstelle (KBS) Aachen ab sofort eine regelmäßige Sprechstunde an – jeden Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr.

„Ob psychosoziale Beratung zur Alltagsbewältigung, gesundheitsförderliche Klärung, Orientierung und Vermittlung oder sozialrechtliche beziehungsweise rehabilitative Inhalte: Das kostenfreie Beratungsangebot richtet sich vor allem an Krebspatienten, die im Krankenhaus, nach ihrer Entlassung oder während der weiteren Behandlung persönliche Hilfestellung, Halt und Unterstützung suchen“, erklärt Alicia Drescher. Die Sozialpädagogin hat Anfang März die psychosoziale Krebsberatung im St. Marien-Hospital übernommen; sie nimmt damit eine Vermittlerrolle zwischen den Patienten, dem medizinischen Behandlungsbereich und den Selbsthilfevereinigungen ein. Die KBS, die vor mehr als 40 Jahren vom Verein Krebsberatungsstelle und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitswesen in Aachen gegründet wurde und in der Städteregion im Schnitt etwa 3.000 Betroffene berät, weitet ihr Angebot durch die neue Kooperation mit dem St. Marien-Hospital nun auch auf den Landkreis Düren aus.

Alles unter einem Dach: Krebsdiagnostik, -therapie und -beratung
„Von der Früherkennung, Therapie und Nachsorge zu einem Leben mit Krebs bieten wir unseren Tumorpatienten ein breites Versorgungsspektrum an; wir sind interdisziplinär aufgestellt und verfügen unter anderem über ein kooperierendes Brust- sowie Lungenkrebszentrum, ein Viszeralmedizinisches Tumorzentrum und eine onkologisch-hämatologische MVZ-Praxis zur ambulanten Versorgung. Die neue Krebsberatungsstelle ermöglicht uns jetzt auch im psychosozialen Ambulanzbereich eine umfassende Betreuung vor Ort“, freut sich Ulrike Hoberg, Geschäftsführerin des St. Marien-Hospitals, und sie fährt fort: „Dadurch kombiniert unser Krankenhaus das Beste, was die moderne Medizin auf dem Gebiet der Krebsdiagnostik und -therapie ermöglicht, mit dem Besten, was eine qualitätsgeprüfte, zertifizierte Krebsberatung zu bieten hat – für eine umfassende Versorgung und Betreuung unserer Patienten sowohl in der Klinik als auch zu Hause.“
Für welche Bereiche bietet die KBS konkrete Hilfestellung im Krankenhaus an? Alicia Drescher erläutert: „Krebs ist ein allumfassender, multifaktorieller Eingriff ins Leben, sodass wir jeden Betroffenen individuell und umfassend beraten – von der Hilfestellung bei Anträgen und Schriftsätzen, der Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Therapeuten und Fachleuten bis hin zu lösungsorientierten Handlungsoptionen für den Alltag und die Rehabilitation.“

„Eine persönliche, zugewandte Beratung ist gerade auch in Pandemiezeiten wichtig“
Die KBS unterstütze krebsbetroffene Menschen bei der Bewältigung seelischer, körperlicher und sozialer Folgen der Erkrankung, damit sie mehr Klarheit über Bewältigungsmöglichkeiten gewinnen können, fasst die Sozialpädagogin zusammen. Sie freut sich, dass die persönlichen Beratungsleistungen für Krebsbetroffene, die gerade in Zeiten von Kontaktbeschränkungen immens wichtig seien, „nun in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst und dem Arzt- und Pflegebereich des St. Marien-Hospitals regelmäßig in Düren stattfinden können – unabhängig, vertraulich und kostenfrei und selbstverständlich unter Einhaltung strikter Hygienevorschriften.“
Ulrike Hoberg ergänzt abschließend: „Je besser erkrankte Menschen informiert sind, desto besser und aktiver können sie an der Behandlung und Rehabilitation mitwirken und dazu beitragen, die Folgen zu bewältigen – denn Krebs endet oft nicht an der Krankenhaustür. Als patienten- und ganzheitlich-orientierte Klinik ist uns der Aspekt der zugewandten ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ sehr wichtig.“
Für eine persönliche Terminvereinbarung ist die ambulante Krebsberatungsstelle im St. Marien-Hospital Düren online unter info@krebsberatungsstelle.de oder telefonisch unter 0177-6306894 erreichbar.

Weitere Informationen: Josefs-Gesellschaft gGmbH
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