Pressemitteilung


21.04.2021


Drillingsgeburt im St. Marien-Hospital Düren – von jetzt auf gleich zur Großfamilie mit drei Mädchen

Pressemitteilung: Drillingsgeburt im St. Marien-Hospital Düren – von jetzt auf gleich zur Großfamilie mit drei Mädchen, Caritas Trägergemeinschaft West gGmbH

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf
21. April 2021

Von:
Josefs-Gesellschaft gGmbH
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Foto 1 (© S. Freyaldenhoven): Die stolzen Eltern Ann-Kathrin und Alexander Bachem mit ihren Drillingen, die am 3. März in der Geburtsklinik des St. Marien-Hospitals Düren geboren wurden. Im Hintergrund (v.l.) stehen Hebamme Alina Karthaus, Marlies Ramacher (stv. Stationsleiterin K1) und Kerstin Schein-Adels (Bereichsleitung Kinderklinik).
Foto 2 (© A. Mirbach): Drei auf einen süßen Streich (v.l.): Bella, Celina und Dana im Alter von fünf Wochen.

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Drillingsgeburt im St. Marien-Hospital Düren – von jetzt auf gleich zur Großfamilie mit drei Mädchen
Dreifaches Babyglück für Familie Bachem aus Hürtgenwald: Bella, Celina und Dana

Zwillinge sind im St. Marien-Hospital Düren gelebte Routine – eine Drillingsgeburt ist dagegen schon etwas Besonderes. Anfang März kamen in der Geburtsklinik in Birkesdorf drei süße Mädchen im Abstand von jeweils zwei Minuten auf die Welt: Bella mit 1.410 Gramm, Celina mit 1.355 Gramm und Dana mit 1.300 Gramm. Die Frühchen, die in der 31. Schwangerschaftswoche spontan per Kaiserschnitt geholt wurden, haben sich seitdem so gut auf der Neugeborenen-Intensivstation und später in der Kinderklinik entwickelt, dass ihre Eltern sie bereits nach fünf Wochen zu sich nach Hause holen konnten.

„Am Anfang waren wir schon etwas geschockt, als wir erfahren haben, dass wir Drillinge bekommen werden; auch wenn es unter unseren Eltern bereits zwei Zwillinge gibt“, erklärt die glückliche Mutter und fügt schmunzelnd hinzu: „Wir wollten schon mehrere Kinder, aber nicht unbedingt alle auf einmal. Nun sind wir jedenfalls fertig mit unserer Familienplanung.“ Bis zur Geburt hieß es für Ann-Kathrin Bachem dann zunächst: Ausruhen, mehre Gänge zurückschalten und alle zwei Wochen zur Kontrolle – erst zum Frauenarzt, später dann auch zu pränataldiagnostischen Untersuchungen und zur Geburtsvorbereitung ins St. Marien-Hospital.
Die Geburtsklinik, die mit mehr als 1.800 Geburten im vergangenen Jahr zu den größten Entbindungskliniken im Rheinland gehört, ist zusammen mit der Kinderklinik mit neonatologischer Intensivstation als Perinatalzentrum Level 1 ausgewiesen und damit besonders für Risikogeburten, Frühgeborene oder kranke Neugeborene ausgestattet. Mehrlings- und Hochrisikoschwangere sind hier dank der speziell ausgebildeten Pränatalmediziner, Geburtshelfer und Neonatologen (Neugeborenenmediziner), dem fachweitergebildeten Pflegepersonal sowie dem modernen technischen Untersuchungs- und Versorgungsequipment in guten Händen.

„Drei Mädchen? Das hat mich als Vater anfangs schwer beindruckt!“
Die Drillinge (zwei Eineiige und ein einzelnes Kind) kündigten sich eine Woche vor dem geplanten Geburtstermin in der Nacht zum 3. März mit einem Blasensprung an und wurden dann per Kaiserschnitt geboren. „Bei einer Geburt von Drillingen stehen neben den Hebammen immer auch drei Pädiater und drei examinierte Pflegefachkräfte der Intensiv-/Frühgeborenen-Abteilung zur Verfügung. Da die Mädchen es eilig hatten und ungeplant auf die Welt kommen wollten, mussten wir nachts unsere Mitarbeiter spontan hinzurufen, damit die Mutter sicher entbinden und die Frühchen direkt gut versorgt werden konnten“, erklärt die Bereichsleiterin der Kinderklinik Kerstin Schein-Adels. In der im Kreis Düren einzigen Kinderklinik können Babys in der Regel ab der 24. Schwangerschaftswoche medizinisch betreut werden. Allein im vergangenen Frühjahr wurden hier 27 Frühgeborene unter 1.250 Gramm geboren – „eine echte Herausforderung und eine beeindruckende Zahl für unser Haus“, fügt die Leiterin hinzu. Auch an einer Drillingsgeburt teilhaben zu können, sei für sie etwas Besonderes gewesen, immerhin würden in Deutschland im Schnitt nur 260 Drillinge im Jahr geboren!
Nach der Geburt wurden die Drillinge, die – wie bei Mehrlingen durchaus üblich – zu leicht waren und noch nicht die Lungenreife hatten, direkt auf die Intensivstation gebracht, wo ihr Vater Alexander Bachem sie zum ersten Mal im Inkubator sehen und streicheln konnte: „Das war einer der schönsten Momente meines Lebens – die Mädchen waren so klein und zart und schon so süß!“ Nun hofft der stolze Papa, dass er später nicht nur mit Barbiepuppen im rosafarbenen Glitzerkleid spielen muss, sondern dass er mindestens eins seiner Kinder für seine handwerklichen Hobbys begeistern kann. „Als wir in der 17. Schwangerschaftswoche erfahren haben, dass es drei Mädchen werden, hat mich das als Vater schon schwer beeindruckt und ich brauchte erst mal einen Schnaps...“, sagt er lachend.

Von der Fürsorge und Betreuung in der Kinderklinik begeistert
Seit gut einer Woche schauen die Drillingseltern nun gleichzeitig nach rechts, links und in die Mitte, denn seit Mitte April sind Bella, Celina und Dana, die sich in der Kinderklinik gut entwickelt und mit jeweils mehr als zwei Kilo ordentlich zugelegt haben, zu Hause. Dana und Bella sind sich vom Verhalten und von der Kopfform sehr ähnlich, denn sie sind eineiig; Celina habe für den Vater dagegen „buchstäblich ihren eigenen Kopf. Es steht also 2:1 bei unseren Drillingsmädchen.“
Rückblickend sagt Ann-Kathrin Bachem, die sich als OP-Schwester mit Krankenhäusern auskennt: „Wir haben uns im St. Marien-Hospital sehr gut aufgehoben gefühlt – sowohl vor, während und nach der Geburt. Von der familiären Atmosphäre auf der Kinderintensivstation K1, dem erfahrenen Team des Perinatalzentrums und den kompetenten Hebammen sind wir rundum begeistert. Alle haben sich sehr fürsorglich um uns gekümmert. Kurz: Das war die beste Entscheidung, die wir für unsere Mädels und uns treffen konnten. Und nun freuen wir uns erst einmal auf ganz viel Kuschelzeit zu fünft!“

Weitere Informationen: Josefs-Gesellschaft gGmbH
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