Pressemitteilung


20.10.2010


Tagesgruppe Hambach des St. Marien-Hospitals feiert 15-jähriges Bestehen

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital in Düren
20. Oktober 2010

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Holzstraße 1
52349 Düren

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Tagesgruppe Hambach des St. Marien-Hospitals feiert 15-jähriges Bestehen
Viele Gäste bei dem Jubiläum des Jugendhilfeangebots

Die Tagesgruppe Hambach des St. Marien-Hospitals feierte in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Die große Bedeutung der Tagesgruppen unterstrichen Michaela Füting vom Landesjugendamt, Hermann Heuser, Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, Gregor Dürbaum, Amtsleiter des Jugendamtes im Kreis Düren sowie Dr. med. Karl-Josef Eßer, Ärztlicher Direktor am St. Marien-Hospital und Gründer der ersten Tagesgruppe, und Dr. med. Dirk Mundt, Chefarzt der Sozialpädiatrie.

Höhepunkt der Veranstaltung war ein spannendes Turnier im Lebendkicker, an dem sich Kinder, Familienmitglieder und Gäste beteiligten. Es gab insgesamt sechs Mannschaften, von denen der 1. FC Unschlagbar 04 als Sieger vom Platz ging. Die Plätze eins bis drei waren hart umkämpft und so landeten die Stockheimer Troubleshooters und Linnicher Geißbockfohlen auf den Plätzen zwei und drei. Die weiteren Platzierungen: Blutgrätschende Fohlen (4.), Familienmannschaft (5.) und Hambacher Allstars (6.).

Durch den Verein der Freunde und Förderer der Sozialpädiatrie und der Kinderklinik am St. Marien-Hospital wurde die Tagesgruppe Hambach als erste von insgesamt vier teilstationären Jugendhilfeangeboten gegründet. Seit 2006 sind die Tagesgruppen Hambach, Stockheim und Linnich in die Trägerschaft des St. Marien-Hospitals übergegangen, seit 2009 auch die Jugendhilfe-Schule Jülich. Alle 4 Tagesgruppen gliedern sich seitdem an die Sozialpädiatrie unter Leitung von Dr. Dirk Mundt an.
Die Arbeit der Tagesgruppen richtet sich an entwicklungsauffällige Kinder und Jugendliche aus Familien, die durch Erziehung, das tägliche Miteinander, die Schule und das nähere Umfeld stark belastet sind. Im gut strukturierten Tagesablauf finden die Kinder/Jugendlichen die Möglichkeit, durch das Zusammenleben in der Gruppe, durch Kleingruppen und Einzelstunden neue Verhaltensweisen zu erlernen und zu erproben. Die schulische Förderung wird durch die Begleitung der Hausaufgaben in kleinen Gruppen, in denen die Kinder ein individuelles Arbeitsverhalten entwickeln können, sowie durch den engen Kontakt zu den Lehrern gewährleistet. Die intensive Elternarbeit besteht aus Eltern- oder Familiengesprächen, die in regelmäßigen Abständen vereinbart werden.
Die Einrichtung für Schulverweigerer/Schulmüde „Jugendhilfe – Schule” in Jülich basiert auf einer Kooperation zwischen der Sozialpädiatrie am St. Marien-Hospital Düren, dem Kreisjugendamt Düren und dem Schulamt des Kreises Düren. Das Angebot richtet sich gezielt an schulpflichtige Schüler/innen mit deutlicher Verweigerungshaltung gegenüber schulischen Anforderungen. Gleichzeitig ist das familiäre Netzwerk der Jugendlichen nicht tragfähig genug um eine altersgerechte Entwicklung und einen regelmäßigen Schulbesuch zu gewährleisten. Die sich daraus ergebende soziale Benachteiligung und eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bedarf der besonderen Hilfestellung.


Weitere Text- und Bildinformationen:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren


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