Pressemitteilung


31.01.2020


Ehemalige Frühgeborene feiern 2. Geburtstag – enge Verbundenheit mit dem St. Marien-Hospital ist größtes Kompliment

Pressemitteilung: Ehemalige Frühgeborene feiern 2. Geburtstag – enge Verbundenheit mit dem St. Marien-Hospital ist größtes Kompliment, Caritas Trägergemeinschaft West gGmbH

PRESSEMELDUNG
für das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf
30. Januar 2019

Von:
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Foto (© St. Marien-Hospital Düren): Heitere Stimmung bei der Feier zum zweiten Geburtstag des Frühchentreffs im St. Marien-Hospital Düren

(4.819 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Ehemalige Frühgeborene feiern 2. Geburtstag – enge Verbundenheit mit dem St. Marien-Hospital ist größtes Kompliment
Gemeinsam schwere Zeiten überstehen – regelmäßiger Frühgeborenentreff im Kinderzentrum des Birkesdorfer Hospitals

Heitere Stimmung herrscht im Turnraum des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am St. Marien-Hospital Düren. Luftschlangen, Girlanden und Luftballons schmücken die Wände, Kinder flitzen über die Turnmatten, es wird erzählt und gelacht.
„Wir feiern heute den 2. Geburtstag ehemaliger Frühchen, die bei uns im Krankenhaus geboren wurden und mit denen wir vor knapp zwei Jahren unseren ersten Frühgeborenentreff gestartet haben“, erklärt Jill Waringer, Ärztin der Kinderklinik. „Seitdem gibt es für Eltern frühgeborener Kinder die Möglichkeit, in unserem Krankenhaus an jedem 3. Montag des Monats zu einem zweistündigen Austausch zwischen Fachkräften und Eltern zusammenzukommen. Dieses Angebot wird sehr gerne angenommen.“
„In Deutschland gibt es jährlich circa 67 000 Frühgeborene, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen“, erläutert Herr Dr. Pohlmann, Chefarzt der Kinderklinik. „Ungefähr 11 000 davon werden bereits vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren.“ Damit deren Eltern unter diesen besonderen Bedingungen und vor dem Hintergrund kürzester Vorbereitungszeit zu sicheren Eltern werden könnten, braucht es ein spezielles „Elterntraining“. Auch der Frühchentreff leistet hier einen wichtigen Beitrag: „Seit Jahrhunderten lernen junge Eltern von ihren erfahrenen Eltern und Großeltern. Genau das bewirkt auch der Austausch in Elterngruppen, wenn erfahrene Frühcheneltern mit neuen, "zu frühgeborenen" Eltern in Kontakt kommen. Manchmal entstehen sogar Bindungen fürs Leben.“ stellt der Chefarzt fest.
Während beim Frühgeborenentreff sonst Themen wie kindliche Entwicklung, Ernährung, Schlaf- und Spielverhalten im Vordergrund stehen, wurde vor allem gefeiert: Geburtstage, aber auch die Ausdauer und Kraft, mit der alle Geburtstagskinder ihre individuellen Hürden gemeistert haben. Alle Anwesenden sind sich einig: Es ist eine große Freude, zu sehen, wie positiv sich die Kinder entwickelt haben. Das Kleinste von ihnen hat bei derGeburt gerade mal 680g gewogen.
„Unser Krankenhaus hält ein vielfältiges Behandlungsspektrum für Familien frühgeborener Kinder bereit“, berichtet Dr. Stefan Grothe, Chefarzt des SPZs, der ebenfalls zu den Gratulanten gehört. „Nach dem oft monatelangen Aufenthalt in der Kinderklinik sind Familien häufig froh, wenn sie zu Hause noch eine Weile fachlich beraten und unterstützt werden. Der Bunte Kreis unserer Klinik begleitet Eltern mit frühgeborenen oder kranken Kindern in den ersten Wochen, koordiniert die medizinische und therapeutische Versorgung, hilft bei kleinen und großen Sorgen. Zudem sind wir als SPZ in Kooperation mit den niedergelassenen Kinderärzten verlässliche Ansprechpartner für Eltern mit Frühchen. Ziel ist es, Entwicklungsrisiken möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.“
Wie wichtig eine solch fachkundige Unterstützung ist, bestätigen die Eltern:
„Unser Sohn ist 13 Wochen zu früh mit 870g geboren worden und lag 10 Wochen in der Kinderklinik,“ erzählt eine Mutter. „Das Team der Intensiv- und Frühgeborenstation hat uns aufgefangen, getröstet und ermutigt. So konnten wir trotz der besonderen Umstände ganz normale Momente mit unserem Sohn genießen und als Familie zusammenwachsen. Unterstützt hat uns zudem der Austausch mit anderen betroffenen Eltern und nach Entlassung das erfahrene Team vom Bunten Kreis sowie der Frühchentreff des Krankenhauses.“
"Mit der Frühgeburt unserer Tochter fühlten wir uns erstmal wie im freien Fall, “ erinnert sich ein Vater. „Ziemlich überwältigt von Fragen und Sorgen hangelt man sich anfangs von Tag zu Tag und von Meilenstein zu Meilenstein. Das breite Angebot des SPZs bot da ein rettendes Auffangkissen. Dank der kompetenten und fürsorglichen Begleitung fiel es uns bedeutend leichter, die immer wieder neu auftretenden, notwendigen medizinischen Interventionen mit mehr Vertrauen und Zuversicht zu meistern und so auch unserer Tochter stärkend zur Seite zu stehen. Dafür sind wir dem gesamten Team des SPZ sehr dankbar."
"Das SPZ hat uns in der schweren Zeit gut betreut“, bestätigt eine Mutter. „Wir fühlten uns gut aufgehoben und ernst genommen."
Die Eltern freut besonders, dass aus der gemeinsamen Zeit in der Klinik und den anschließenden Treffen im Frühchentreff eine Freundschaft zwischen Eltern und Kindern erwachsen ist, die in regelmäßigen Verabredungen gepflegt wird. Gemeinsam wurden viele Ängste überstanden, Sorgen geteilt, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Das schweißt zusammen. Auch der Kontakt zum St. Marien-Hospital ist geblieben. „Eine solche Verbundenheit zu unserer Klinik ist für uns das größte Kompliment“, versichern die beiden Chefärzte.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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