Pressemitteilung


20.02.2018


Interdisziplinäres Schmerz- und Palliativzentrum im St. Augustinus Krankenhaus jetzt mit 8 Betten unter Leitung von Dr. med. Helmut Bremer

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus
20. Februar 2018

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de


Foto (© K. Erdem) v.l.: Renardo Schiffer (Geschäftsführer St. Augustinus Krankenhaus), Dr. med. Jan-Georg Ochs (Chefarzt Innere Medizin) und Dr. med. Helmut Bremer (ärztlicher Leiter ISPZ)

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Interdisziplinäres Schmerz- und Palliativzentrum im St. Augustinus Krankenhaus jetzt mit 8 Betten unter Leitung von Dr. med. Helmut Bremer
Eigenes Pflegeteam – neue Station

Das Interdisziplinäre Schmerz- und Palliativzentrum (ISPZ) im St. Augustinus Krankenhaus verfügt ab sofort über acht, und damit drei zusätzliche, Palliativbetten auf einer neu eingerichteten Station. Die Leitung des ISPZ hat Dr. med. Helmut Bremer inne. Er ist Facharzt für Anästhesiologie, mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin und Ärztliches Qualitätsmanagement.
Die Palliativstation verfügt über ein eigenes Pflegeteam, das sich speziell um die Bedürfnisse der Palliativpatienten kümmert.
Im jüngsten Krankenhausplan NRW 2015 wird auf die besondere Bedeutung der Palliativmedizin hingewiesen, auch unter Hinweis auf die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen. „Wir begrüßen es deshalb sehr, dass unsere besondere medizinische und pflegerische Versorgung in diesem Bereich anerkannt wird und uns mehr Betten zur Verfügung stehen, um unsere Palliativpatienten gut zu betreuen“, erläutert Renardo Schiffer, Geschäftsführer des St. Augustinus Krankenhauses.

„Bei unseren Palliativpatienten lindern wir vorrangig Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Unruhezustände“, erklärt Dr. Bremer. Die Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern steht im Vordergrund. Denn eine Therapie der ursächlichen Erkrankung ist nicht mehr möglich. Dies betrifft Krebsleiden, schwere Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, fortschreitende neurologische Erkrankungen (z. B. ALS) oder AIDS im Endstadium.
Die letzte Lebensphase und die Sterbephase sind für Betroffene, aber auch ihre Angehörigen, oft schwierig und leidvoll. Hier bestmögliche Linderung und Unterstützung zu bieten, ist die Aufgabe des
multiprofessionellen Teams. Dazu gehören Ärzte, Krankenpflegekräfte, Physiotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter und Seelsorger. Eine gute Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten, ambulanten Pflegediensten und externen Therapeuten ist ebenfalls wichtig, damit eine Überleitung der Patienten mit entsprechender Weiterversorgung zu Hause erfolgen kann.

Nach der nun erfolgten Erweiterung wurde eigens für die Versorgung von Palliativ- und Schmerzpatienten eine spezielle Station (Station 8) im St. Augustinus neu geschaffen und eingerichtet. Besondere Ausstattungsmerkmale im ISPZ sind freundlich und wohnlich eingerichtete Zimmer, ein großer Aufenthaltsraum und eine Küche, um neben der medizinisch-pflegerischen Versorgung auch eine bestmögliche Unterbringung anzubieten.
„Für uns steht im Vordergrund, dass die Patienten ihre letzte Lebenszeit und das Zusammensein mit den Angehörigen so selbstbestimmt wie möglich gestalten können“, erklären Chefarzt Dr. med. Ochs und Dr. med. Bremer einhellig.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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