Pressemitteilung


07.11.2018


Weiterentwicklung des Rapid-Recovery-Programm im St. Augustinus Krankenhaus

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus
07. November 2018

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© K. Erdem) v.l.: Oberarzt Dr. med. Thomas Kruppa (Leiter Rapid Recovery Programm), Silke Kurth (Stationsleitung), Ltd. Chefarzt Dr. med. Jörn Hillekamp, Sabine Schmitt (orthopädische Ambulanz) und Oberarzt PD Dr. med. Thomas Dienstknecht

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Weiterentwicklung des Rapid-Recovery-Programm im St. Augustinus Krankenhaus
Schnelle Genesung nach Hüft- und Kniegelenkersatz mit vielen Komponenten – Infektionsrisiko verringern

Die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Augustinus Krankenhauses ist als Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung eine hochspezialisierte Einrichtung für die Implantation von Hüft- und Knieendoprothesen. Nach einer aktuellen Veröffentlichung der AOK Rheinland/Hamburg wurde sie bei der Qualität als überdurchschnittlich gut bewertet und gehört damit zu den besten 20% der Kliniken bei der Implantation von Hüftendoprothesen in Deutschland. Die Sicherheit der Patienten hat bei diesen Operationen höchste Priorität!

Die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Augustinus Krankenhauses verwendet im Bereich ihres Schwerpunktes Implantation von Endoprothesen der Hüft- und Kniegelenke erfolgreich das so genannte Rapid-Recovery-Programm. Das Rundumversorgungsprogramm ermöglicht eine schnelle Genesung und rasche Mobilisation nach dem operativen Eingriff.
Nun startet ein weiterer elementarer Baustein des Programms: Das Risiko einer Infektion soll bereits vor der Operation weiter verringert werden!

Die sich auf der menschlichen Haut befindlichen Bakterien können, wenn sie in eine Wunde gelangen, eine Infektion verursachen. Deshalb erhalten die Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommen, einige Tage vor der OP ein spezielles Waschset.
Mit gezielten Hygienemaßnahmen vor der Operation können die Patienten dazu beitragen, die Anzahl der Bakterien auf ihrer Haut und damit das Risiko einer Infektion zu verringern. Zu diesen Maßnahmen gehören die Ganzkörperwaschung mit einer speziellen Waschlotion und die Verwendung von Nasensalbe. „Über die richtige Anwendung der Waschlotion und der Nasensalbe informieren wir die Patienten frühzeitig und mehrfach“, erklärt Dr. med. Thomas Kruppa, Leiter Rapid Recovery Programm im St. Augustinus Krankenhaus.
Ein interdisziplinäres Team betreut die Patienten im Rapid-Recovery-Programm anhand eines standardisierten und genau festgelegten Behandlungsablaufes. Dabei sind die einzelnen Behandlungsschritte aller beteiligten Fachgruppen auf die individuellen Patientenbedürfnisse abgestimmt.
Bereits seit vielen Jahren nimmt die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Augustinus Krankenhaus zudem freiwillig am sogenannten Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System des nationalen Referenzzentrums für Überwachung und Kontrolle teil. Über dieses System lassen die Verantwortlichen freiwillig die Infektionsraten mit verschiedenen anderen Kliniken deutschlandweit vergleichen und überprüfen. Im Präoperativen Zentrum (POZ) des St. Augustinus Krankenhauses findet außerdem, ebenfalls bereits seit langem, ein gezieltes Screening auf pathologische Erreger statt.
Für sein Hygienemanagement erhielt das St. Augustinus Krankenhaus des Weiteren bereits zum dritten Mal das euPrevent-Krankenhaussiegel. Die Stiftung euPrevent-EMR unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Fachleuten und Einrichtungen, die sich dafür einsetzen, die Volksgesundheit innerhalb der Euregio Maas-Rhein zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen. Die Anforderungen des euPrevent-Krankenhaussiegels werden jeweils dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung angepasst, das Siegel ist jeweils drei Jahre gültig.
„Sicherheit, Schmerzfreiheit und eine gute Beweglichkeit sind entscheidend, damit unsere Patienten schnell wieder fit werden“, erklärt Dr. med. Jörn Hillekamp, Leitender Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie, die stetige Weiterentwicklung des erfolgreichen Rapid-Recovery-Programms.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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