Pressemitteilung


04.09.2019


St. Augustinus Krankenhaus informiert anlässlich des Welt-Sepsistags am 13.09.2019 – Telefonhotline mit Dr. med. Huppertz-Thyssen von 11 bis 12 Uhr

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus Düren
04. September 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Fotos (© K. Erdem) v.l.: Die Chefärzte Dr. med. Jan Georg Ochs und Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen mit der Sepsis- und Antibiotika-Karte im St. Augustinus Krankenhaus Düren

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St. Augustinus Krankenhaus informiert anlässlich des Welt-Sepsistags am 13.09.2019 – Telefonhotline mit Dr. med. Huppertz-Thyssen von 11 bis 12 Uhr
Sepsiskarte für Ärzte unterstützt die Früherkennung der Blutvergiftung – verantwortungsvoller Umgang mit Antibiotika

Das St. Augustinus Krankenhaus informiert anlässlich des Welt-Sepsistages am 13.09.2019. Die Sepsis, im Volksmund als Blutvergiftung bekannt, eine häufig auftretende, aber in der Öffentlichkeit zu wenig beachtete Erkrankung endet oft tödlich. Das Lendersdorfer Krankenhaus beteiligt sich daran, das Bewusstsein für diese Erkrankung zu schärfen und den fachgerechten Umgang mit Antibiotika hervorzuheben.
Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen, MHBA, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Akutschmerztherapie im St. Augustinus Krankenhaus, beantwortet am 13.09.2019 von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 02421 599-360 Fragen von Interessierten zum Thema Sepsis und den Umgang mit Antibiotika.

„Die Diagnose einer Sepsis gehört in die Hände von Spezialisten, denn die Symptome dieser Erkrankung sind nicht eindeutig“, erklärt Dr. med. Huppertz-Thyssen, der zu Antibiotika und Sepsis Vorträge im In- und Ausland hält. Der frühe Therapiebeginn bei einer Blutvergiftung ist das A und O. „Denk daran und merke es schnell“ ist daher die Devise im St. Augustinus Krankenhaus bei der Behandlung der Sepsis, um frühzeitig mit der richtigen Antibiotika-Therapie zu beginnen und Schlimmeres zu verhindern. „Das Thema ist enorm wichtig. Mit der Sepsiskarte rücken wir es auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung junger Ärzte stärker in den Fokus“, ergänzt Dr. med. Jan-Georg Ochs, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie.
Wenn bei einer Infektion, wie zum Beispiel der Lungenentzündung, Krankheitserreger ins Blut gelangen, antwortet der Körper mit einer massiven Abwehrreaktion. Dies kann zu Organversagen führen und mit dem Tod enden. Die Symptome der Sepsis sind unspezifisch. Mögliche Anzeichen für eine Blutvergiftung sind z.B. schneller Herzschlag, Unterkühlung oder Fieber, Atemnot oder schnelle Atmung, niedriger Blutdruck.
Bestandteil des Managements der Sepsis im Lenderdorfer Krankenhaus ist u.a. die schnelle Verfügbarkeit relevanter Informationen, um eine Blutvergiftung zu erkennen und eine adäquate Antibiotika-Therapie einzuleiten. Die Ärzte im St. Augustinus Krankenhaus tragen eine Infokarte bei sich. Diese enthält unter dem Motto „Sepsis vermuten, Sepsis erkennen, Sepsis behandeln“ gezielte Fachinformationen zu den entsprechenden Schritten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Normalstationen werden sensibilisiert, frühzeitig auf erste Anzeichen zu reagieren.
Die Ärzte tragen zudem eine Antibiotikainfokarte bei sich. Dr. Huppertz-Thyssen ist Antibiotic-Stewardship-Experte (ABS) und setzt sich gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Fachärzten, Apotheker, Hygiene- und Infektionsspezialisten für den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika ein. „Die Karte enthält verbindliche Vorgaben zum Einsatz von Antibiotika bei verschiedenen Erkrankungen. Dies dient vor allem dazu, eine Sepsis zu vermeiden, indem eine Infektion bereits vorher gut behandelt wird. Zusätzlich dämmen wir damit Resistenzen ein“, so Dr. Huppertz-Thyssen.
Mit diesen Maßnahmen können die Ärzte im St. Augustinus Krankenhaus im Ernstfall Leben retten.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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