Pressemitteilung


23.09.2019


St. Augustinus Krankenhaus erhält Qualitätssiegel Palliativbehandlung im christlichen Krankenhaus

PRESSEMELDUNG
für das St. Augustinus Krankenhaus Düren
23. September 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© S. Freyaldenhoven) v.l.: Funktionsoberärztin ISPZ Jingtao Tao, Inge Marx (Stationsleitung ISPZ), Silke Huppertz (Schwester Stationäres Hospiz), Dr. med. Helmut Bremer (Ärztliche Leitung ISPZ), Dr. med. Jan-Georg Ochs (Chefarzt der Inneren Medizin I), Hospizleiter Günter Gerkowski und Renardo Schiffer (Geschäftsführer St. Augustinus Krankenhaus)

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St. Augustinus Krankenhaus erhält Qualitätssiegel Palliativbehandlung im christlichen Krankenhaus
Interdisziplinäres Schmerz- und Palliativzentrum und stationäres Hospiz Vorreiter bei der Betreuung für die Patientengruppe - proCumCert- Zertifizierungsgesellschaft verleiht Zertifikat – Bedürfnisse der Patienten im Mittelpunkt

Das St. Augustinus Krankenhaus Düren-Lendersdorf hat das Zertifikat „Qualitätssiegel Palliativbehandlung im christlichen Krankenhaus“ der proCumCert-(pCC-) Zertifizierungsgesellschaft erhalten. Zurzeit sind nicht mehr als fünf Krankenhäuser in Deutschland/Österreich nach den Kriterien für dieses Siegel zertifiziert.
„Wir freuen uns sehr darüber, dieses Siegel erhalten zu haben. Seit vielen Jahren betreuen wir in unserem Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrum (ISPZ) Patienten und im stationären Hospiz Gäste. Palliativpatienten und Hospizgäste begleiten wir auf ihrem letzten Lebensweg, der so selbstbestimmt wie möglich gestaltet werden soll“, so Renardo Schiffer, Geschäftsführer des St. Augustinus Krankenhauses.
Bei einer Zertifizierung stehen Prozesse und Abläufe auf dem Prüfstand. Sie zeigen, wie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf die Bedürfnisse der Palliativpatienten eingehen, sodass eine individuelle Betreuung ermöglicht wird. Jeder einzelne Patient und jeder einzelne Gast steht immer im Mittelpunkt des Tuns der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die besonderen Voraussetzungen für diese Patientengruppe standen im Fokus der erstmaligen Zertifizierung „Palliativbehandlung im christlichen Krankenhaus“ im St. Augustinus Krankenhaus.
Ihre Bedürfnisse bestimmen die Zuwendung der multiprofessionellen Teams mit spezialisierten Fachärzten, examinierten Pflegekräften mit palliativer Weiterbildung, einem Psychiater und Psychotherapeuten, Ergotherapeuten, einer Physiotherapeutin, einer Logopädin, einer Sozialarbeiterin und der Seelsorge, „Neben der Linderung des Symptome wie Schmerzen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden oder Unruhezuständen steht die individuelle, fürsorgliche und empathische Betreuung im Vordergrund“, beschreibt Dr. med. Helmut Bremer, ärztlicher Leiter des ISPZ. „Die letzte Lebensphase und die Sterbephase sind für Betroffene, aber auch ihre Angehörigen, oft schwierig und leidvoll“, ergänzt Hospizleiter Günther Gerkowski, Pfarrer. Hier bestmögliche Linderung und Unterstützung zu bieten, ist die Aufgabe des gesamten Teams, sowohl im ISPZ als auch im stationären Hospiz.
Die Prüfer stellten die hohen Qualitätsstandards heraus und lobten die gute Vernetzung und Zusammenarbeit von Hospiz, Krankenhaus und Palliativstation.
Besonders herausgestellt wurde das Engagement im Ehrenamt. Eine große Zahl von Ehrenamtlern wurde im Augustinus Krankenhaus für die kontinuierliche Mitbetreuung von Palliativpatienten, auch über die verschiedenen Stationen hinweg, ausgebildet. Darüber hinaus absolvierten Ehrenamtler dieses Jahr erstmals einen einrichtungsübergreifenden Befähigungskurs, um sowohl im ISPZ als auch im Hospiz eingesetzt werden zu können.

Eine Therapie der ursächlichen Erkrankung ist nicht mehr möglich, wenn die palliative oder hospizliche Betreuung einsetzt. Dies betrifft Krebsleiden, schwere Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, fortschreitende neurologische Erkrankungen im Endstadium.

Angehörige erfahren Hilfestellung und Beratung, sie können auf Wunsch auf der Palliativstation oder im Hospiz bei ihrem Angehörigen übernachten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten Vernetzung mit ambulanten Einrichtungen und Kontakte zu ehrenamtlichen Helfern.

Das ISPZ verfügt über 8 Palliativbetten, die Palliativstation verfügt über ein eigenes Pflegeteam, das sich speziell um die Bedürfnisse der Palliativpatienten kümmert.
Besondere Ausstattungsmerkmale im ISPZ sind freundlich und wohnlich eingerichtete Zimmer, ein großer Aufenthaltsraum und eine Küche, um neben der medizinisch-pflegerischen Versorgung auch eine bestmögliche Unterbringung anzubieten.

Das Stationäre Hospiz verfügt über 13 Betten. Zum Gemeinschaftsleben mit den Gästen, Angehörigen, Ehrenamtlichen, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gehören regelmäßig stattfindende Termine wie einmal in der Woche ein gemeinsames Frühstück und Abendessen sowie jeweils einmal im Monat das Hospizcafé und das gemeinsame Backen, außerdem Konzerte und Ausstellungen. Zwei Erinnerungsfeiern pro Jahr finden für die Angehörigen der Verstorbenen statt.


Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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