Pressemitteilung


31.05.2019


Ausstellung „Aufbruchzeiten“ im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
31. Mai 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© S. Freyaldenhoven) v.r.: Geschäftsführerin Judith Kniepen und Irmlinde Stricker-Steinkeller im Künstlergang des Jülicher Krankenhauses

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Ausstellung „Aufbruchzeiten“ im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
Irmlinde Stricker-Steinkeller zeigt Bilder in Spachteltechnik mit Marmormehl im Künstlergang des Krankenhauses

Irmlinde Stricker-Steinkeller zeigt ihre Bilder im St. Elisabeth-Krankenhaus. Die Ausstellung „Aufbruchzeiten“ ist im Künstlergang des Krankenhauses bis Ende August 2019 zu sehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Bilder anzuschauen.

Irmlinde Stricker-Steinkellers Bilder zeigen eine ganz besondere Technik: Spachteltechnik mit Marmormehl. Die Künstlerin trägt Marmormehl bzw. Sumpfkalk, gemischt mit einem Bindemittel, auf eine Leinwand oder Bauplatte auf. „Während der Trocknungsphase entstehen feine und grobe Risse, ja ganze Aufbrüche, die mit Spannung erwartet werden und dem Bild Charakter geben“, erklärt Stricker-Steinkeller und ergänzt: „Darauf muss man sich einlassen.“

Im Anschluss geben Pigmente, Öle, Beizen, Tusche, Wachs dem Bild seine Form. Sie werden gemischt, aufgetragen, abgetragen, immer wieder. Davon lebt das Bild, und es bekommt unterschiedliche Farbnuancen. „Jeder kann etwas anderes in den Bildern sehen, was seinen Reiz ausmacht. Mal sieht man ein altes Gemäuer, Umrisse einer Figur, ein Gesicht. Und wenn das Bild von allen Seiten stimmig ist, ist es fertig“, so die Künstlerin.
Nach Beendigung ihrer aktiven Arbeitszeit hatte sie zunächst die abstrakte Acrylmalerei für sich entdeckt. Mit kompetenter Unterstützung lernte sie über Jahre hinweg verschiedene Techniken kennen und umsetzten. Ein paar Jahre später kam dann diese neue Technik hinzu, die sie nun im St. Elisabeth-Krankenhaus präsentiert.

„Die regelmäßig stattfindenden Ausstellungen mit unterschiedlichen Bildern in unserem Künstlergang sind eine Bereicherung für Patienten, Besucher und Mitarbeiter“, so Judith Kniepen, Geschäftsführung Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH. Ziel von Kunst im Krankenhaus ist es, den Heilungsprozess zu unterstützen, denn sie kann die Aufmerksamkeit der Patienten erregen und sie von der Krankenhausatmosphäre ablenken, Hoffnung oder Geborgenheit vermitteln, erfreuen oder trösten.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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