Pressemitteilung


26.06.2019


Doppelter Erfolg: St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich als Traumazentrum und Alterstraumazentrum DGU erneut bestätigt

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
26. Juni 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172-8711292, Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© Angelina Hoffmann): Verantwortliche und Beteiligte des St. Elisabeth-Krankenhauses anlässlich der erfolgreichen Zertifizierung als lokales Traumazentrum und als Alterstraumazentrum in Jülich

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Doppelter Erfolg: St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich als Traumazentrum und Alterstraumazentrum DGU erneut bestätigt
Patienten profitieren von hervorragender interdisziplinärer Zusammenarbeit im Jülicher Krankenhaus – sowohl nach Unfall als auch bei geplanter Behandlung, Pflege und Rehabilitation des alten Menschen

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich wurde erfolgreich als lokales Traumazentrum und als Alterstraumazentrum DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) bestätigt und erneut zertifiziert. „Mit den beiden Zentren ist die Weiterentwicklung und der Ausbau unserer medizinisch-pflegerischen Leistungsfähigkeit auf einem sehr hohen Niveau angelangt. Das ist gut für die Patienten und dafür danke ich unseren beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, freut sich Geschäftsführerin Judith Kniepen.
Ein Schlüssel zum Erfolg liegt in der engen interdisziplinären Zusammenarbeit. Diese patientenorientierte Zusammenarbeit und die gute Kommunikation wurden schon zum zweiten Mal bei den Zertifizierungen gelobt.
„Mit den Zertifizierungen als lokales Traumazentrum und Alterstraumazentrum DGU wurden weitere wesentliche und wichtige Bausteine für die jetzige und zukünftige Entwicklung unseres St. Elisabeth-Krankenhauses gelegt. Die Zusammenarbeit aller Abteilungen und aller Berufsgruppen ist und war hervorragend“, so Dr. med. Klaus Hindrichs, Ärztlicher Direktor, Chefarzt Abteilung Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie.
„Die Patienten, die wir in unseren Zentren behandeln, sind teilweise über 70 Jahre alt und weisen Knochenbrüche auf. Zum Beispiel des Oberschenkels, des Ober- oder Unterarms, der Wirbelsäule (eines Wirbelkörpers) oder des Beckens. Häufig haben sie zudem geriatrische (altersbedingte) Erkrankungen. Die Patienten profitieren von beiden Zentren“, so Hindrichs und Pieper (Chefarzt Geriatrie) in gemeinsamer Stellungnahme weiter.

Als lokales Traumazentrum ist das Jülicher Krankenhaus zudem Mitglied im zertifizierten TraumaNetzwerk EURegio Aachen, in dem Kliniken aus Aachen, der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren und Heinsberg, aus Mönchengladbach und Maastricht vertreten sind. Ziel ist es, Schwerstverletzte schnell und bestmöglich zu behandeln.
Nach einem Unfall – zum Beispiel einem Verkehrsunfall oder auch einem schweren Sturz – bei dem Personen verletzt wurden, muss es schnell gehen: wichtig ist in diesem Fall eine schnelle professionelle Erstversorgung der Verletzungen und die Stabilisierung der Vitalparameter. Um hier schnellstmöglich eine Diagnose erstellen zu können, um zügig die entsprechende Behandlung beginnen zu können, arbeiten die Ärzte und Pflegekräfte schon in der Aufnahmesituation nach standardisierten Verfahren.
Das Jülicher Krankenhaus erfüllt die festgelegten organisatorischen, personellen, räumlichen und apparativen Anforderungen, um schwerverletzte Patienten zu versorgen.

Als Alterstraumazentrum DGU steht die individuell angepasste Behandlung, die sowohl die notwendige chirurgische Versorgung als auch die altersmedizinischen Aspekte in der Behandlung und frühzeitigen Rehabilitation eines Patienten umfasst, im Mittelpunkt. Verschiedene Aspekte verbessern Behandlungsqualität und -ergebnisse von Verletzungen im Alter (Alterstraumata): Dazu gehören eine strukturierte Aufnahme, die Versorgung auf einer speziellen Station, um interne Verlegungen und Personalwechsel zu vermeiden und eine gut strukturierte interdisziplinäre unfallchirurgische und geriatrische Behandlung zu gewährleisten. Frühestmöglich sollen die Patienten außerdem Mobilität und Selbstständigkeit, die vor dem Unfallereignis bestanden haben, wieder erreichen. Schon während der ersten Tage des stationären Aufenthaltes beginnen deshalb Rehabilitationsmaßnahmen, parallel zu der medizinischen Behandlung.
Die Behandlung umfasst individuelle Handlungsoptionen und kurative (therapeutische) Maßnahmen inklusive einer altersentsprechenden Schmerztherapie. Auch die interdisziplinäre Pflege umfasst sowohl die chirurgische Betreuung als auch die geriatrischen Aspekte der Patientenversorgung. Im Alterstraumazentrum des Jülicher Krankenhauses kümmern sich speziell geschultes geriatrisches und chirurgisches Pflegepersonal und ein Wundmanager um die Patienten. Die Pflegekräfte wenden zur frühzeitigen Förderung der Selbstständigkeit eine aktivierende Pflege an. Bei den Rehabilitationsmaßnahmen arbeiten die Therapeuten wie Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden oder Ernährungsberater je nach individuellem Bedarf des Patienten Hand in Hand.
Schon zu Beginn des stationären Aufenthaltes wird des Weiteren die Entlassung unter Einbeziehung des Sozialdienstes vorbereitet, sodass bereits frühzeitig zum Beispiel eine Anschluss-Heilbehandlung, Kurzpflege, die Rückkehr in die häusliche Umgebung ggf. mit Unterstützung der familialen Pflege oder notwendige Hilfsmittel organisiert werden können.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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