Pressemitteilung


09.09.2019


St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich setzt sich für schonungslose Aufklärung der Vorwürfe sexualisierter Handlungen ein

PRESSEMELDUNG
für das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
9. September 2019

(2.623 Zeichen inkl. Leerzeichen)

St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich setzt sich für schonungslose Aufklärung der Vorwürfe sexualisierter Handlungen ein
Todesfall eines Krankenhausmitarbeiters bestätigt - Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den Mitarbeiter wegen des Verdachts sexualisierter Handlungen - Enge Kooperation der Klinik mit den Ermittlungsbehörden -

Jülich, den 09.09.2019. Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Jülich wurde über den Tod eines Mitarbeiters informiert. Der Mitarbeiter war wenige Tage zuvor tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Nach Aussagen der Ermittlungsbehörden war gegen den verstorbenen Mitarbeiter ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts sexualisierter Handlungen eingeleitet worden. Die Klinikleitung des St. Elisabeth-Krankenhauses erfuhr davon durch die Polizei. Gegenstand der Ermittlungen sind auch Verdachtsmomente über sexualisierte Handlungen an ehemaligen Patientinnen der Klinik.

„Wir sind fassungslos und zutiefst betroffen. Unser Mitgefühl gilt den Opfern. Sexualisierte Handlungen haben und werden wir in keinster Weise dulden und auch weiter rigoros dagegen vorgehen. Denn die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten ist unabdingbar“, sagt Judith Kniepen, Geschäftsführerin der Klinik. „Wir bedauern diese Vorkommnisse sehr und werden alles tun, um die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei zu unterstützen“, so Kniepen weiter. Mit hoher Priorität hat das St. Elisabeth-Krankenhaus zuallererst den Kontakt zu den mutmaßlichen Opfern aufgenommen, um diese zu informieren und ihnen Hilfsangebote von unabhängigen Stellen zu vermitteln.
Inzwischen wurden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses über den aktuellen Sachstand von der Klinikleitung informiert. Die Geschäftsleitung setzt sich für die konsequente und schonungslose Aufarbeitung der Vorkommnisse ein und wird in den kommenden Tagen und Wochen den Vorwürfen weiter intensiv nachgehen. In den Krankenhäusern der ctw gilt in Fällen sexualisierter Handlungen die Null-Toleranz-Politik. Bei begründetem Verdacht eines strafrechtlichen Verhaltens werden umgehend alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um Gefährdungspotentiale zum Schutz der Patientinnen und Patienten bestmöglich auszuschließen.

Über das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich
Das Jülicher St. Elisabeth-Krankenhaus verfügt über 156 Betten und die Fachabteilungen für Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie, Innere Medizin, Geriatrie und interdisziplinäre Altersmedizin, Anästhesie und Intensivmedizin. Es ist als zertifiziertes lokales Traumazentrum und Alterstraumazentrum DGU anerkannt.

Ansprechpartner für die Medien
Kaya Erdem, Pressesprecher ctw, Holzstraße 1, 52349 Düren
Telefon: 02421 - 555 99 152, kaya.erdem@ct-west.de, www.ct-west.de


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